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Hundefreilauffläche in Burgdorf - überparteiliche Arbeitsgruppe zum ersten Treffen zusammen gekommen - Bündnis90/Die Grünen unterstützt die Arbeitsgruppe nicht

Vier der Arbeitsgruppenmitglieder - drei Parteien: Christine Gross (DIE LINKE), Rüdiger Nijenhof (CDU), Sonja Alker und Dieter Morich (beide SPD)
Obwohl Hundehalter/innen jedes Jahr Steuern für ihre Vierbeiner zahlen und dafür bisher keine adäquate Gegenleistung erhalten, hat der Rat den Antrag von Christine Gross (Linke) mit großer Mehrheit abgelehnt, eine umzäunte Hundefreilauffläche in Burgdorf einzurichten. Die Ratsfrau hatte zuvor dem Bürgermeister eine Liste mit 744 Unterschriften für die Hundefläche übergeben. Auf dieser Fläche könnten Hunde das ganze Jahr über ohne Leine herumlaufen und sich austoben, was bisher in der Brut- und Setzzeit nicht möglich ist. Manche Hunde kann man sogar nur auf einer solchen Fläche von der Leine lassen. Auch Nicht-Hundehalter/innen würden profitieren, weil es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben. Infrage kommen würde etwa die Wiese hinter dem Pferdemarktgelände am Kleinen Brückendamm. Das falsche Argument der anderen Ratsparteien für ihre Ablehnung: „Das kostet Geld“. Dabei müssen Hundehalter/innen für ihren geliebten Vierbeiner pro Jahr 70 Euro Hundesteuer zahlen. Das macht bei rund 1.700 Hundehalter/innen in Burgdorf Jahr für Jahr rund 119.000 Euro.

Trotz des Ratsbeschlusses will Christine Gross nicht locker lassen. Die Hundehalterin hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, der auch ein paar Ratsleute von SPD und CDU und zwei parteilose Bürgerinnen der Stadt angehören.

Die Burgdorfer GRÜNEN stellen sich gegen die Einrichtung der Hundefreilauffläche.

Die Grünen haben sich schon im Bauausschuss und in der öffentliche Ratsitzung mit einem klaren "Nein" gegen die Freilauffläche ausgesprochen. Die finanziellen Vorraussetzungen der Stadt seien nicht gegeben, so Ratsfrau Simone Heller.


Die Gruppe will sich Hundefreilaufflächen in anderen Kommunen ansehen und auf Sponsorensuche gehen. Mit diesen Flächen haben nicht nur größere Städte gute Erfahrungen gemacht, sondern auch kleine Kommunen wie Nienhagen bei Celle. Gross plant, im Herbst einen neuen Antrag für eine umzäunte Hundefläche in den Rat einzubringen.
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.04.2017 | 02:53  
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Roy Gündel aus Burgdorf | 02.06.2017 | 00:45  
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