CDU: Keine Kürzung bei freiwilligen Sozialausgaben

Oliver Brandt, stv. Fraktionsvorsitzender der Regionsversammlung
Im Haushalt 2010 der Region Hannover soll es keine Kürzungen bei den freiwilligen Sozialleistungen, wie Beratungsstellungen oder Projekten gegen die Jugendarbeitslosigkeit, geben. Dies ist eines der Ergebnisse der zweitägigen Haushaltsklausur der CDU-Regionsfraktion. „Hier übernehmen freie Wohlfahrtsverbände und Vereine wesentliche soziale Aufgaben für die Region, sie können nicht für den Sparzwang bestraft werden“, so Oliver Brandt.

Der Burgdorfer Abgeordnete nannte beispielhaft das Burgdorfer Pro-Aktiv-Center (PACE) in der Hannoverschen Neustadt, das die Region gemeinsam mit dem Land und den JobCentern unterstützt. PACE ist ein erfolgreiches Projekt zur Integration von jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren in den Arbeitsmarkt.

Die vier PACE – Beratungsstellen in der Region helfen bei Bewerbungen oder unterstützen bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Sie bieten pädagogische Begleitung bei sozialen und persönlichen Problemen an und erleichtern den Übergang von der Schule in den Beruf. Allein im Jahr 2008 wurden rund 750 beratene Jugendliche in einen Arbeits-, Ausbildungs- oder Praktikumsplatz beziehungsweise in qualifizierende Maßnahmen oder Schulen vermittelt.

„Für junge Menschen öffnen die Pro-Aktiv-Center zum Arbeitsmarkt, die ihnen sonst verschlossen bleiben“, wirbt Oliver Brandt für die weitere Finanzierung der Burgdorfer Außenstelle. „Der CDU ist es wichtig, dass die Beratungsstelle in Burgdorf weiter arbeiten kann, damit mithilfe von konkreten Förder- und Qualifizierungsangeboten junge Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden“, so Brandt.

Nicht gespart werden darf nach Ansicht der CDU auch bei der Sicherheit. Deshalb will sich die CDU im Rahmen der Haushaltsberatungen für die Installation von Amokalarmsystem an den Förder- und Berufsschulen der Region einsetzen, um die Sicherheit für die Schüler im absoluten Notfall zu gewährleisten. Hierfür sollen 2,2 Millionen zusätzlich im Haushalt veranschlagt werden.

Quelle: Oliver Brandt
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