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Sommerspaziergang durch den Kurpark von Bad Nenndorf . . .

. . . die Musikmuschel in Bad Nenndorf, um 1863 erbaut, während des Kurkonzerts . . .
Er ist schon interessant und und sehenswert , . . . der historische Kurpark in Bad Nenndorf . . .
Begleitet von der netten Kurparkführerin Birgit Schneider, konnten wir während des abendlichen Spaziergangs die Geschichte Bad Nenndorfs mit seinen natürlichen Heilmitteln erfahren, sowie ihren Informationen über den historischen Kurpark lauschen.
Dieser Kurpark, 35 ha groß, ist aus botanischer Sicht schon eine Augenweide. Bereits 1792 wurde dieser Park im englischen Stil angelegt, später erweitert, mit über 200 Gehölzarten, 33 unterschiedlichen Rosen- und 37 Straucharten bepflanzt. Bei der späteren Erweiterung entstand die geheimnisvolle Süntelbuchenallee, deren Bäume im Zick-Zack-Wuchs immer größer wurden. Diese ca. 80 Süntelbuchen, die zwischen 90 und 100 Jahre alt sind, gehören zum größten zusammengehörenden ältesten Bestand Deutschlands.
Auch 2 gigantische Mammutbäume, ein amerikanischer und ein chinesischer Baum, ungefähr 80 bis 90 Jahre alt, sind zu bestaunen.
Bad Nenndorf, das geschichtlich vorübergehend im Jahre 1787 vom Landgrafen Wilhelm IX Hessen- Kassel (Kurhessen) zugeordnet wurde, besitzt aus dieser Zeit noch gut erhaltene Gebäude. WIlhelm IX machte Bad Nenndorf aufgrund der reichlichlich vorhandenen Schwefelquellen zu seiner Sommerresidenz und wohnte im heutigen "Schlösschen".
Aus dieser Zeit stammen das heutige "Haus Kassel"," Landgrafenhaus" und die steinernen Badewannen, die der Besucher im Kurpark als riesige bepflanzte Blumenschalen bewundern kann. Auch die "Musikmuschel" von 1863 und der "Brunnentempel" gehören dazu. Der "Sonnengarten", im Jahre 1920 im italienischen Flair angelegt, mit seinen 3 quadratischen Wasserbecken, der Sonnenuhr und dem Pavillon, sind sehenswerte Besonderheiten.
Neun Sandsteinabdrücke von "Dinosaurier-Spuren" sind vor 20 Jhren neben dem historischen "Schlösschen" vom Dinosaurierpark Münchehagen kommend, dort abgelegt und anzusehen.
Während unseres Spaziergangs durch die Süntelbuchenallee durfte unsere Gruppe bei Filmaufnahmen des TV-Senders RBB dabei sein. Das Team drehte Szenen in diesem Zick-Zack-Wuchs der Buchen über eine chinesische Familie. Auf meine Frage, wer bei diesen Filmarbeiten Regie führt, antworteten die deutschsprechenden Mitarbeiter :
"Mister Hau, dort kommt er gerade"! Ich sprach diesen Herrn auf englisch an:
"How do you do ?".
Er anwortete nur darauf,
"Hau , das reicht schon"!
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