Anzeige

Neue Erlebnisführung des Burgdorfer Stadtmarketing-Vereins:

Am 29. August zog Feldhüter Anton Hardich mit seinen Begleitern durch Burgdorfs Grünflächen:

Mit einer neuen Erlebnisführung am Sonntag, 29. August, erinnerte der Verein Stadtmarketing Burgdorf an die historische Figur des Feldhüters Anton Hardich, die seit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in Burgdorf nachweisbar ist. Die trotz des widrigen Wetters gut gelaunten und mit Regenmantel und Schirm ausgestatteten Teilnehmer der Führung trafen sich um 15.00 Uhr auf dem Spittaplatz. Danach stieß der von dem Biologen Volker Stahnke dargestellte Feldhüter zu ihnen. Er erzählte seinen Gästen, dass er einen längeren Aufenthalt bei seiner nach Amerika ausgewanderten Schwester plane und deshalb nach Gehilfen suche, die während seiner Abwesenheit seine Aufgaben übernehmen könnten. Gemeinsam ging es dann zum Burgdorfer Schloss. Unterwegs erläuterte der Feldhüter seinen Aufgabenbereich. Dieser erstreckte sich vom ehemaligen Wall bis zur Kleingartenkolonie an den Drei Eichen. Anhand alter Pläne stellte er seinen Begleitern die Proportionen der Burgdorfer Grünanlagen zur Zeit ihrer Entstehung im 17. Jahrhundert vor. Auf dem Weg durch den Amtsgarten erläuterte Hardich seinen Begleitern die Namen und Eigenschaften der verschiedenen Baum- und Pflanzenarten. Dabei zeigte mancher von ihnen beachtliche Naturkenntnisse. Die zwischendurch einige Male vom Himmel herabfallenden Regentropfen verzogen sich schon nach kurzem. Der Feldhüter überzeugte sich mit seinen potentiellen Gehilfenanwärtern, ob sich die Spielgeräte auf dem Spielplatz neben dem Rodelberg im ordnungsgemäßen Zustand befinden. Im Stadtpark wies er sie darauf hin, dass es für das Ökösystem des Schwanenteichs schädlich sei, die dort schwimmenden Enten zu füttern. Die Teilnehmer erfuhren auch, dass sich im Bereich des heutigen Stadtparks bis in die 50er Jahre ein Schwimmbad befunden hat. Über den Tiefenwiesenweg ging es über den Hermann-Löns-Weg wieder zurück zum Schloss, an dem sich Anton Hardich von seinen Gästen mit der Mitteilung verabschiedete, dass er sich entschlossen habe, doch nicht nach Amerika zu reisen und deshalb auch keinen Gehilfen mehr benötige. Seine Begleiter nahmen dies gelassen zur Kenntnis und traten den Heimweg in dem Bewusstsein an, viele wissenswerte Informationen über die Burgdorfer Grünflächen erhalten zu haben.
0

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 01.09.2010
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.