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Gedanken über das eigene Engagement

Auch der Maulwurf geht nun wieder seine eigenen Wege....

Wie das Ausscheiden aus einem Verein auch eine angenehme Seite hat……

Wenn man sich als Leitender Trainer (mit B- Lizenz) seine Gedanken darüber immer wieder macht, warum es in diesem Verein mit der Leichtathletik bergab geht, seit 4 Jahren und man immer wieder gegen gravierende Hindernisse stößt, die man , als verantwortlicher Trainer nicht so hinnehmen kann, weil man sich ja zur Aufgabe gemacht hatte, die Abteilung und dem Verein zu Helfen, die Leichtathletik wieder nach vorn zu bringen. Dann ist es schon eine Erleichterung, wenn der Abteilungsleiter dieser Abteilung andere Meinung ist und sagt: Es ist alles Toll und es bleibt so wie es ist. Und wenn er dann noch, immer wieder anführt: „ Ich mache die Politik !“ und macht Du Deinen Job. Dann ist das, in meinem Augen, fast schon kriminell, alles was Schlecht ist, Gut zu Reden, alles was in Unordnung ist, ordentlich zu bezeichnen und alles was der Trainer kritisiert, als „ Du machst die Arbeit der anderen schlecht, zu bezeichnen und, daraus dann einen Rauswurf zu erarbeiten oder zu konstruieren.
Jetzt, wo ich draußen bin fühle ich mich besser als vorher; doch ich muss zugeben, das es fast 4 Wochen gedauert hatte, bis ich mich besser fühlte. Ich fühlte mich davor eben immer noch verantwortlich für die Leichtathletik, wofür ich ja Trainer geworden war. Ich war dort, seit ca. 10 Jahren, der erste und einzige, Echte Trainer, mit dem der Verein auch die Möglichkeit gehabt hätte, NLV- Stützpunkt zu werden. Meine Erfahrung, als B -Trainer, war bereits 25 Jahre. Mit insgesamt 55 Jahre Erfahrung im Vereinssport habe, war ich auch der Meinung, muss Missstände, die ich erkenne und die man abstellen könnte, damit es wieder bergauf geht, Ansprechen.
Wenn der Abteilungsleiter dieses Ansprechen dieser Missstände als persönliche Beleidigung auffasst, finde ich das Schade, denn eigentlich sollte ein von der Gemeinschaft Berufener auch die Gemeinschaft im Auge behalten und nicht Sich !
Nun , jetzt , wo gut 4 Wochen herum sind, habe ich mich daran gewöhnt, das ich nicht mehr 10- 12 Std. in der Woche für den Verein tätig bin, die Hin- und Her Fahrt kostete mich ja auch bis zu 600 KM jede Woche, entsprechend Geld. Ich brauche keine Übungen auszudenken, braucht keine Trainingspläne mehr zu machen, für den Gemeinschaftsablauf auch, im Besonderen, für einzelne Leistungssportler. Das war anstrengend, doch ich hatte das ja gerne gemacht. Auch den Abteilungsleiter mit diese , meiner Arbeit, Glücklich gemacht, denn so wollte er das schon immer haben. Und , er wollte auch, das die überwiegende Anzahl der Aktiven , auf dem Sportplatz ihr Training abhalten, nicht im Wald, Ja, ich hatte anfangs alles so gemacht, wie er es gerne gehabt hätte, ohne Wiederrede, ja, bis die Missstände, nach gut 16 Monaten, ständig zunahmen und ., für meine Arbeit , zusätzlichen Stress verursachten.
Auch wurde die erwartete, 2. Trainingszeit, im SLZ Hannover ( Stabhoch) nicht verwirklicht, die wichtig gewesen wäre, um die Stabhochsprung -Gruppe zu entwickeln und das erforderliche , wichtige Wintertraining durchführen zu können. Ja, im 2. Winter meiner Tätigkeit, wurde es wirklich stressiger und damit unangenehmer, dort erfolgreich zu arbeiten , als Trainer.

Nun, er hatte es gut 2 Jahre mit mir. Jetzt nicht mehr. Denn dort ist nun kein B -Trainer für Leichtathletik mehr verfügbar. Es wurde eine 14-köpfige, neu aufgebaute Senioren UE 30 Gruppe zerstört. Und ein soziales Umfeld , in dem ich mich gerne bewegt hatte, ebenfalls. Alles wegen einer Person, die keine Kritik ertragen konnte, keine Kritik diskutieren wollte auch nicht mit einem Fach Trainer! Er, der keine Ordnung wollte, sondern alles „ ist Gut!“ , sagte und dabei sollte es bleiben, seitens des Abteilungsleiters. Dagegen bin ich aufgestanden und wurde --- "aus seinem Sichtfeld"—entfernt.

Nun werde ich mich von Stress,.dem ich ausgesetzt gewesen bin, weiter Erholen und in 9 Monate wieder Wettkämpfe bestreiten.
Gut so, ich fühle mich jetzt besser als vorher, ich habe das verarbeitet, habe doch immer dort einige Freunde. Kann meinen Tag , „ für mich „ gestalten !
Nicht für andere!
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Hans Gandke aus Sehnde | 15.03.2019 | 13:59  
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