Otzer verlängern den Waldlehrpfad

Der Otzer Waldlehrpfad wurde von der Rentnerband der Otzer Vereine und Verbände mit Einwilligung der Grundstückseigentümer Andreas Meyer und Torsten Scholze verlängert. Das ist nicht nur eine tolle Eigeninitiative sondern auch im Ergebnis ein landschaftlich wunderschöner Weg. In Planung sind noch Ruhebänke mit Blick auf die Pferdekoppeln. Die Otzer zeigten in ihrem 700. Jubiläumsjahr mal wieder eine große Eigeninitiative.
Zur Geschichte des Waldlehrpfades: Ortsbürgermeister Carl Hunze gab 1980 die Anregung zum Bau. Es folgten Planung und Genehmigungsverfahren, bis am 30.04. und 08.05 1982 durch die Otzer Vereine und Verbände zum Ausbau in Eigeninitiative aufgerufen wurde. Die Arbeitswilligen trafen sich mit Schaufel, Spaten, Hacke, Säge, Karren und Axt am Schützenheim, wo der Weg beginnt. Im Juni 1982 war die Trasse fertig und nach Aufschüttung von Mineralgemisch war der Weg im März 1983 nutzbar. Am 1. Mai 1983 war die offizielle Einweihung.
Der Lehrpfad ist ideal zum Joggen und Nordic Walking. Nicht aber für Reiter, die sich verbotenerweise hier verirren.
Nun kam von Ortsratsmitglied Gustav Adolf Buchholz der Vorschlag den Weg zu verlängern. An der nördlichsten Spitze des Rundweges entstand eine neue Wegeverbindung zu dem Parallelweg am Hechtgraben.
Den neuen Weg bauten (Foto von links) Wolfgang Buckschun, Hartmut Jung, Wolfgang Waschkus , Gustav Adolf Buchholz, Wolfgang Jensch, Rolf Matthies und Hans Peter Grupe sowie Wilfried Scholze und Hans Jürgen Steinecke.
Die ganze Aktion hat fünf Tage gedauert. Reinigung des Waldstücks von Baumresten und losem Boden. Aufbringen des Mineralgemisches im Wald. Anbringen der Reitverbotsschilder. Einbau der Betonröhre in den Hechtgraben. Dabei half Jürgen Bähre mit einem Bagger. Aufbringen des Mineralgemisches auf der Wiese von Ortsbürgermeister Andreas Meyer.
Empfehlung für Besucher: Auto auf dem Parkplatz am Schützenheim abstellen. Wanderung entlang der Hinweisschilder und Erkundung der neuen Trasse. Zurück auf dem idyllischen Weg parallel zum Hechtgraben bis zur Straße »Heeg« und zum Parkplatz.
Fotos: Paul Rohde
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