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Eine Rundwanderung an der Ilse /Harz

Im Rahmen meiner Harz-Touren absolviere ich auch öfter einen Rundkurs an der Ilse( Ilsenburg/Harz) linksseits Urwaldmäßig und rechtsseits den  Rückweg. Das Ganze ist ca. 8, 5 KM lang und man benötigt , je nach Pausen, zwischen 2:20 und 3:30 Std. Am 2. Weihnachtstag machte ich mich ,mal wieder, auf den Weg dorthin. Ich parkte schließlich in der Mühlenstrasse, P-Bereich linke Straßenseite, direkt an der Ilse(ca. 400 m nach der Ilsenburg, bergauf). Der Hauptreiz war, zu Schauen, wie sieht die Ilse aus, wenn viel Tauwasser aus dem Oberharz abgegangen ist. Den Unterschied zu Frühling/Frühsommer und jetzt hat mich interessiert. Ich erlebte ein grandioses Schauspiel des Wassers, der Ilse!
Mein Weg führte mich fast immer auf dem Heinrich -Heine Stieg , direkt an der Ilse entlang und das Getöse der herunterstürzenden Wassermassen in den Kaskaden und über die Ilsefälle begleitete mich gut 3/4 des Wegs. Nicht gerade ungefährlich in dieser Jahreszeit, dort zu Wandern, Schilder weisen ausdrücklich auf die "Eigenverantwortung" hin, diesen Weg zu begehen. Ich erlebte dieses mal, das es links und rechts und in der Ilse und quer über der Ilse es zwar " Schlimm aussah, doch die Hänge rechts machten nicht den Eindruck, das sie gleich abrutschen würden. Es war wenig geordnet, de Wind und die Erosion im Boden zeigten ihre Wirkung. Da dort wo ich nun wanderte nur wenige unterwegs waren, fand ich gut, kein "Gequatsche", Rufe oder Hunde , sondern das Rauschen des Ilsewassers immer im Ohr, schaute ich mich links und rechts um blieb stehen und verharrte vor der Wildheit einige Wasserfälle, der Farbenpracht des Braunschwarzen Wassers, gemischt mit Luftblasen. Faszinierende Kraft zeigte hier die Natur. Nun, als ich das sah kamen mir die Gedanken an die Überschwemmungen 2017 und ich war der Auffassung, das in 24 bis 48 Stunden es erneut eine schwere Überschwemmung  kommen könnte in dem Bereichen Ilsetal/ Wernigerode/Bad Harzburg etc. pp.  Schlimme Aussichten für die Bewohner.
Nun , egal. ich wanderte am Ilsestein entlang, blieb stehen und schaute zu dem massiven Granitfelsen hoch( 146m) der hinausragte und ich erinnerte mich, das ich erst von 4 Monaten dort , von der Ilseseite her, dann  über den Sattel /Südlich) letztlich 40 m noch,  mit 80 % , wie im Hochgebirge,  hochgeklettert war und völlig erschöpft dann oben angekommen war; auch das war für mich (69 Jahre)  ein Erlebnis gewesen.
Nun, die Wildheit der Ilse , des Umfeldes, das Wetter, das Brüllen der Wasserfälle, alles einfach toll!  Einen Wandertip darf ich deshalb ruhig hier einmal abgeben, es lohnt sich! Der Weg bergan , an der Ilse entlang ist nicht einfach, festes wasserabweisendes Schuhwerk und ein Wanderstab sowie eine kleine Versorgung sollte schon dabei sein. Und, man sollte sich Zeit nehmen, hetze hier ist gefährlich und passt auch nicht dorthin !
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2 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 26.12.2017 | 21:12  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 13.03.2018 | 02:35  
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