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Die ehemalige Ü50 unterwegs zum traditionellen Grünkohlessen

Gruppenfoto der Grünkohlwanderer - Von links: Heinrich Sandau, Uwe Schneider, Edith Schlue (verdeckt), Jürgen (Johann) Kuckuck, Bernhard Hennesen, Hugo Weidenbach, Christa Dombrowski, Jens Pflugradt, Jürgen Schlue, Siegrid Hennesen, Edith Krämer (verdeckt), Heiner Ebeling (verdeckt), Gerhard Grupp, Klaus Schaffner, Rudolphe Dombrowski, Angelika und Gerald Brückner.
Im Jahre 1995 ist der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft worden. Traditionell wurde dieser Feiertag der immer Mittwochs, elf Tage vor dem ersten Advent begangen wird, für Wanderungen mit anschließendem Grünkohlessen genutzt. Jetzt wird diese Tradition, wegen der Berufstätigen, auf den vorherigen oder den nachfolgenden Sonntag verlagert.
In diesem Jahr war Sonntag, der 25. November Grünkohlwandertag für die ehemaligen Ü-Fünfziger der SG Otze-Ramlingen mit ihren Frauen. Dazu kamen noch einige Teilnehmer der Mittwochsrunde, die sich an diesem Tag in der Woche auf dem Sportplatz in Otze zu einer „Bewegungstherapie in Sachen Fußball“ treffen.
Marion und Heini Sandau hatten für diesen Tag einen Bollerwagen organisiert, mit diversen alkoholfreien und alkoholischen Kalt- und Warmgetränken. Solchermaßen gut ausgestattet fiel der Startschuss zur Wanderung pünktlich um 11.00 Uhr am Bahnhof in Otze. 24 Personen hatten sich zu dieser Wanderung angemeldet. Ziel war die Schützenkate in Sorgensen. Die Wegstrecke über Demmoor und Schwarzer Berg bietet sich nicht nur zum Wandern an, deshalb hatte Heini auch noch Boßelkugeln migebracht, damit sich die Wandergruppe um Durst zu bekommen, ein wenig sportlich betätigen konnte. Das Wetter sollte laut Wetterbericht nicht zu ungemütlich werden und außer einem kurzen Schauer hielt es sich an die Vorhersage. Dem Regen trotzten wir bei Uwe und Dagmar Schneider die am Schwarzen Berg zur Wandergruppe dazustießen und legten an ihrem Haus eine Getränkepause ein.
Zur Ankunft an der Schützenkate in Sorgensen machte sich ein kräftiger Wind auf, so dass wir froh waren in der warmen Gaststube Platz nehmen zu können. Am knisternden Kaminfeuer verbreitete sich schnell eine wohlige Wärme.
Nachdem der Grünkohl und die Bregenwürstchen verspeist waren, machten sich die Wanderer wieder auf den Rückweg. Die unterlegene Boßelmannschaft wollte eine Revanche und so verging der Rückweg bei teilweise stürmischem Wind recht zügig. Damit ich es nicht vergesse: Mit der Revanche wurde es nichts!
In Otze angekommen verabschiedeten sich einige Teilnehmer/innen und die verbliebenen Wanderer kehrten noch zur Adventsausstellung in Annes Hofcafé ein.
Es war wieder eine gelungene Veranstaltung die Marion und Heini Sandau perfekt organisiert hatten und zeigte einmal mehr den guten Zusammenhalt der ehemaligen Ü50-Fußballspieler.
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