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Anstrengung Pur, Bis Puls 140,

 

Der HIRTENWEG,  von Ilsenburg zum Brockenplateau !

Am Dienstag , Temperaturen um 19 Grad, trübsonnig, schwang ich mich auf meinen Honda Motorroller und düste `gen Harz, quer Beet durchs Wolfenbüttler- und Braunschweiger Land. Nach 1:50 Std, hatte ich meinen Startpunkt Harz-Hotel -Mühlenstrasse erreicht. Parkte meinen Roller, zog mich um und dann ging es los. Den Heinrich-Heine-Weg, ganz dicht an der Ilse entlang, die sichtlich viel mehr Wasser transportierte als bisher gesehen. Schon nach wenigen Minuten war ich am Ilsestein, der von der Ilse aus gesehen doch immer wieder prächtig und mächtig in die Höhe rangt, ihn lies ich links liegen. Es ist eine tolle Erlebniswanderung , wenn man an der Isle direkt entlang wandert, Gut, der Pfad ist gefährlich ( Schilder Warnen „ auf eigenen Gefahr) ziemlich uneben, felsig und glitschig und manches mal geht man nur 50 cm am Rande des Abgrunds( 15 m ) entlang, so das die Naturschutzbehörde an eine dieser Stellen, sogar ein Fixierseil angebracht hat. Wer nämlich da abrutscht fällt nicht nur diese 15 m steil runter, sondern auch in Felsen und Baumstümpfe und, eben in die tosende Ilse ! Den je Höhe ich kam nahm die Sturzgewalt der Ilse deutlich zu. Hervorgerufen durch Schmelzwasser von der u.a. Brockenspitze. Die Ilsefälle zeigten sich Wild wie selten, man spürte auch durch das Tosen, die Kraft dieser Sturzfluten, die oft gegen Felsen die im Bachbett lagen anprallten um dann abgelenkt zu werden. Ein fantastischer Anblick. Ich wanderte so an der Ilse ca. 1 Stds. Entlang immer das tosende Wasser im Ohr. Dann wurde der Wald offener , die Ilse ruhiger und dann sah ich nach einer Kurve vor mir, jedoch gut 4 KM weg den Brocken / das Plateau, immer noch leicht im Dunst. Ich pausierte an der Stempelbuche gut 5 Minuten und machte mich dann weiter auf den Weg, 5,8 Km von 11,8 KM hatte ich nun bereits geschafft und war auch schon ins Schwitzen gekommen. Ich wanderte rechts jeweils abbiegend durch das Echo-Tal ( von mir so erfunden, weil man dort ein ( vor allem wenn es Nass ist )nach einem Hallodrio.., das Echo von der Brockenseite her hört .. Dio… ! Im Herbst ist es viel deutlicher als jetzt wo die Bäume eigentlich noch recht trocken sind. Dann machte ich mich wieder auf den Weg wobei dieser anfing deutlich steiler zu werden. Bis zur Hermansklippe waren es noch gut 1,4 km ; und hier sind drei ca. 15 % Steile Wegabschnitte .
Eine Kurze Trinkpause am Rastplatz , dann ging es weiter. Abgebogen nach links Richtung Bismarklippe, Kleiner Brocken , Brockenplateau. Auf diesem Stück (3 KM) ging es kontinuierlich 15 % den Berg auf eine Betonplatten Piste hoch, ein sehr beschwerlicher Weg ! Ich kam schnell ins Schwitzen und mein Puls schnellte teilweise auf 140 , daher legte ich mind. 5 kleiner Pausen ein. Zudem überquerte ich noch 4 Schneebereiche über den ganzen Weg und nach 2:55 Minuten sah ich die Gebäude des Plateaus in immer noch weiter Ferne , der Weg wurde etwas flacher über gut 500 m um am Schluss dann doch noch einmal auf 15 % anzusteigen. Schließlich Müde, überquerte ich die Bahnlinie und schwenkte nach links Richtung Brockenhaus, wo ich nach weiteren Minuten schließlich , nach 3:25 Std. , eintraf. Ich war“ Lull und Lall !“ Mein Bein weich wie Butter, mir schmerzten die Oberschenkelpfannen und ich schwitze deutlich. Die Sonne war zwischenzeitlich ausgeprägter am Firmament. Eine Pause von 30 Minuten gönnte ich mir in der Hexenklause , mit dabei wieder (tradition!) ein Erddinger Hefe-Weizenbier ohne Alkohol)) und begann ab 16:20 Uhr ( etwas spät) den Rückweg. Ich war Froh, das die Sonne jetzt deutlich klarer war und damit mehr Wärme herrschte als beim Aufstieg. Nach bereits 1 Std. war ich schon wieder an der Stempelbuche, pausiert auch hier 5 Minuten und marschierte dann den Weg den ich gekommen war , an der Ilse entlang , zurück. Mit fiel auch, das die Ilse , in dem geschilderte „ Wilden Bereichen“ , im Bereich der Fälle, deutlich an Energie zugelegt hatte, das Tosen war erheblich lauter und ich spürte diese Kraft. Diese wurde erzeugt dadurch, das die Sonne seit 2 Stunden ziemlich klar war und der Restschnee oberhalb 900 m , den es noch vielfältig gab, schneller taute und dann eben in die Ilse gelangte. Es ist ein toller Anblick diese Fälle dann zu Sehen urwüchsig und mit wahnsinniger Stärke rollt die Ilse den Berg runter.
Es war eine sehr anstrengende Tour(25 KM) , sie verlangte mein Willenskraft ab und es war ein tolles Ausdauertraining, mit Pulsspitzen bis 140 ! Es war insgesamt die 74. Tour, seit August 2014!
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