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Gruppe aus Burgdorf erringt Leistungsspange in Gehrden.

  Bei der Leistungsspangenabnahme in Gehrden erringt die Gruppe der Stadtjugendfeuerwehr Burgdorf die Leistungsspange. Hierbei musste die Gruppe bestehend aus Florentine-Octavia Hoffmann, Julia Groteguth und Luca Wernecke aus Burgdorf, Hendrik Schulz und Nico Hoppe von der Jugendfeuerwehr Da-O-We (Dachtmissen-Otze-Weferlingsen), Jörn Moritz Diekmann aus Ramlingen-Ehlershausen und Kai Taupadel, Lennart Großart und Constantin Lübbe aus Schillerslage-Heeßel 5 Disziplinen ablegen. Es wurde sowohl das Auftreten der Gruppe als auch deren Leistung mit Punkten bewertet, wobei 4 die Höchstpunktzahl ist. Zum Bestehen der Leistungsspange benötigt die Gruppe mindestens 10 Punkte, also einen Schnitt von 2 Punkten pro Disziplin.
Begonnen hat die Gruppe aus der Stadt Burgdorf mit dem Staffellauf, hier muss eine Strecke von 1.500 Meter in einer Zeit von 4:10 Minuten absolviert werden. Die Teilnehmer aus der Stadt Burgdorf haben dieses in einer Zeit von 4:02 Minuten geschafft und damit einen Punkt geholt.
Im Anschluss wurde die zweite Sportaufgabe, das Kugelstoßen, angegangen. Hier darf jeder der Jugendlichen einmal eine Kugel stoßen. Insgesamt muss eine Strecke von 55 Metern absolviert werden. Nach jedem Stoß wurde das Brett, welches die Abwurfmarke darstellte, um die geworfene Strecke weitergelegt. Unsere Gruppe erzielte mit einer Gesamtstrecke von 55,70 Metern einen weiteren Punkt und lag damit voll im Soll.
Nun ging es mit einer feuerwehrtechnischen Übung weiter. Bei der Schlauchstaffel müssen acht C-Schläuche mit je einer Länge von 15 Metern hintereinander verlegt werden. Die einzelnen Läufer werden von eins bis acht durch nummeriert und dürfen bis auf Ausnahme des neunten Läufers, dem Gruppenführer, nur den eigenen Schlauch anfassen. Zum Kuppeln von den Schläuchen sind aber zwei Läufer erforderlich, zum Beispiel muss Läufer vier seinen Schlauch mit Läufer drei und Läufer fünf Kuppeln. Bei der Schlauchstaffel kommt es aber nicht nur auf die Schnelligkeit an, sondern auch auf die Ordentlichkeit. So darf der Schlauch keine Schlauchdrehungen haben, sonst wird diese Übung mit einer Null bewertet. Deshalb muss der Gruppenführer die Schläuche glattziehen und eventuelle Dralls rausdrehen. Unsere Gruppe hat dieses in einer Zeit von 55 Sekunden gemeistert und für die Übung die Höchstpunktzahl Vier erhalten.
Da bei den Fragen gerade kein Andrang war, haben wir uns dort gleich angemeldet. Hier mussten die Jugendlichen Fragen zu den Themengebieten Feuerwehr und Allgemeinwissen beantworten. Bei dieser Disziplin wurde die Höchstpunktzahl erreicht, sodass es bei dem abschließendem Löschangriff „nur“ darum ging keine Null-Wertung zu bekommen.
Beim Löschangriff, der nach den Bestimmungen der Feuerwehr Dienstvorschrift 3 durchgeführt wird, geht es in erster Linie um die Ordentlichkeit. Hierbei ist es wichtig, dass es theoretisch möglich sein muss, Wasser fördern zu können. Diese Prüfung wurde mit drei Punkten bewertet. Unsere Gruppe hat mit insgesamt 13 Punkten die Leistungsspange errungen.
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Weiterveröffentlichungen:

B - Wir sind Burgdorf | Erschienen am 15.10.2011
1 Kommentar
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Karsten Leinemann aus Burgdorf | 23.09.2011 | 17:53  
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