Schwere Themen kindgerecht beschrieben
Violetta liest: Tierrechte und Judenverfolgung
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Violetta ist neun Jahre als und interessiert sich sehr für Themen, die auch Erwachsene bewegen. Sie will die Welt verstehen. Aber einige Kapitel der Geschichte oder aktuelle Nachrichten sind schon für Erwachsene schwer zu ertragen und für Kinder ganz und gar nicht nachvollziehbar. Daher hat sie sich zwei Bücher ausgesucht, welche kindgerecht Antworten auf ihre Fragen liefern.
Die große Flucht aus Schnitzelhausen
von Friedrich Mülln
Ich habe das Buch Die große Flucht aus Schnitzelhausen von Friedrich Mülln gelesen und fand es wirklich spannend und zum Glück gab es ein Happy End. Es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, weil es um Tiere geht, die aus einer schlimmen Situation fliehen, um ein besseres Leben zu finden. Das Thema Tierschutz ist mir schon bekannt, weil ich echte Aufnahmen aus skandalösen Tierhaltungsbetrieben gesehen habe. Im Vergleich dazu fand ich die Szenen im Buch viel freundlicher und kindgerechter dargestellt.
Die Geschichte ist so geschrieben, dass sie auch für Kinder geeignet ist, die sich noch nicht so viel mit Tierschutz beschäftigt haben. Es gibt keine brutalen oder blutigen Szenen. Das macht das Buch leichter zu lesen und trotzdem versteht man, wie wichtig es ist, Tiere gut zu behandeln. Denn, so die Kernbotschaft: Auch Tiere haben Gefühle. Auch sie wollen leben, wie es ihrer Natur entspricht.
Mein Lieblingszitat aus dem Buch ist: „Denn jedes Tier hat ein schönes Leben verdient.“ Das finde ich so wahr und es passt perfekt zur Botschaft des Buches. Es zeigt, dass Tiere genauso wie wir ein Recht auf ein glückliches Leben haben.
Ich glaube, dieses Buch ist eine tolle Möglichkeit für Kinder, mehr über Tierschutz zu lernen – auf eine sympathische und unterhaltsame Art. Die Bilder sind auch sehr schön und erleichtern das Lesen und Verstehen. Ich würde es jedem empfehlen!
Adieu Birkenau - eine Überlebende erzählt
von Ginette Kolinka
Das Buch Adieu Birkenau hat mich sehr beeindruckt, aber es war auch ganz schön schwierig zu verstehen. Es erzählt die Geschichte von Ginette, die in einem Konzentrationslager war, und springt dabei immer wieder zwischen ihrer Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Manchmal wusste ich nicht genau, wo ich gerade bin, weil die Zeitachsen und die vielen Wechsel so kompliziert sind. Trotzdem habe ich viel über ihr Leben und ihre Gefühle erfahren.
Was mir besonders gefallen hat, waren die Illustrationen. Sie sind so eindrucksvoll, dass man ohne viele Worte nachfühlen kann, was Ginette erlebt hat. Die Bilder haben mir geholfen, die schwierigen Themen besser zu verstehen. Es ist fast so, als ob sie die Geschichte selbst erzählen.
Durch das Buch habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Diskriminierung schon in den Anfängen zu stoppen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass niemand wegen seiner Herkunft oder seines Glaubens schlecht behandelt wird. Das Buch hat mir gezeigt, wie schlimm es ist, wenn Menschen andere ausgrenzen oder ihnen wehtun.
Auch wenn es schwer zu lesen war, denke ich, dass Adieu Birkenau eine wichtige Geschichte erzählt, die jeder kennen sollte. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir gezeigt, wie wichtig es ist, für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzustehen.
myheimat-Team:Ramona Nahirni-Vogg aus Burgau |
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