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" Ihre Nerven liegen Blank", Schütteln sie nie ihr Baby, Aufklärungskampagne für Eltern

Schütteln Sie niemals Ihr Kind (Foto: Bzga)
Bayern: Brunnen | Babys schreien, das kann die Nerven stark strapazieren.
Ausraster, Wutausbrüche aber auch ungezügelte Agression sind die Äuslöser um ein Baby an den Armen oder am Brustkorb zu packen und zu schütteln.
Meist wollen Eltern nur, das das Kind endlich aufhört, viel schlimmer aber sind die Folgen die eintreten können wenn Sie Ihr Baby schütteln.
40 % aller Eltern haben noch nie etwas über das Schütteltrauma, medizinisch: Shaken Baby Syndorm, gehört.
Das soll nun die große Aufklärungskampagne " Ihre Nerven liegen Blank" ändern.
20% der geschüttelten Säugline sterben innerhalb kurzer Zeit, 45 % sind schwerstbehindert, 15 % erleiden bleibende Schäden.

Hier ein Video:

Eine schwere Verletzung können Eltern nicht selbst festellen, da Hirnschäden nicht sichtbar sind.
Hier ein Paar Informationen was passiert wenn Sie ein Baby schütteln oder wie Sie helfen können, wenn es passiert ist.

Was passiert mit dem Körper eines Babys beim Schütteln:

Der Kopf eines Babys ist zum Vergleich des Körpers sehr groß, die Nackenmuskulatur ist noch nicht entwickelt, deshalb wird Ihnen als Eltern in jedem Geburtsvorbereitungskurs oder von Hebammen erklärt wie Sie das Köpfchen stützen oder halten müssen.
Wenn Sie Ihr Kind schütteln wirken sehr hohe Kräfte auf sie Nackenmuskultur ein, es kann zu Verletzungen der Nervenfasern oder Nervenbahnen kommen.
Netzhautverletzungen führen zur Erblindung. Epileptische Anfälle bis hin zu schweren bleibenden Hirnschäden können die Folge sein. Leider müssen viele Kinder jährlich in Pflegeheime untergracht werden, da die Eltern ein Schwerbehindertes Kind nicht versorgen können.
Manche Kinder müssen an einer Lebenserhaltende Maschine angeschlossen werden. Viele Kinder sterben durch einmal schütteln.

Wer schüttelt ein Kind:

Meist sind es Männer, der Partner der nicht der Vater des Kindes ist, Väter die total überlastet sind, aber auch Mütter schütteln um ihr Kind ruhig zu stellen.
Die eigenen Kräfte werden unterschätzt.

Gibt es Hilfe?

Ja- jeder kann Hilfe erhalten, wenden Sie sich telefonisch an die Kinderschutzhilfe oder das Jugendamt. Hebammen haben Adressen, Krankenhäuser und Kinderärzte sind der richtige Ansprechpartner.
Scheuen Sie sich nicht davor Hilfe an zu nehmen, diese ist für alle Eltern kostenlos.

Was tun wenn es passiert ist ?

Nicht warten- sondern sofort Handeln, rufen Sie den Notarzt oder begeben Sie sich mit Ihrem Kind in eine Klinik,
Erzählen Sie was passiert ist. Die Ärzte finden es sowie so heraus.
Informieren Sie sie auch die Großeltern, Freunde oder Bekannte bitten Sie um Unterstützung !
Warten sie in keinem Fall ab ob das Kind Anzeichen zeigt wie Apathie, Schlappheit oder Regungslosigkeit aufweist.
Appetitlosigkeit oder Erbrechen können ebenso ein Zeichen sein. Krampfanfälle , Blässe eine seltsame Atmung oder plötzliches Röcheln sind ebenso Warnzeichen.

Was kann ich tun um solch einen Vorfall ganz zu umgehen?

Wenn Ihr Kind schreit, sichern Sie es, gehen Sie aus dem Raum, schließen Sie die Türe, kontaktieren Sie Nachbarn, Freunde, Bekannte in Ihrer Nähe und bitten Sie um Hilfe.
Sehen Sie ab und zu nach dem Baby, versuchen Sie bis Unterstützung eintrifft ruhig zu bleiben.
Klären Sie Ihren Partner auf, nennen Sie ihm eine Telefonnummer, falls er überfordert ist, wenn Sie nicht zu Hause sind.

Denken Sie stets an diese Formel.

Säuglinge und Kleinkinder einmal zuviel als zuwenig zum Arzt bringen.

gb
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1 Kommentar
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Barbara S. aus Ebsdorfergrund | 12.01.2019 | 15:35  
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