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HUS ist das Gefährliche an EHEC – Wie stecke ich mich mit HUS an?

Sind das Darmbakterien wie EHEC? (Foto: Dr. Karl Herrmann / pixelio.de) (Foto: Dr. Karl Herrmann / pixelio.de)
HUS ist wesentlich gefährlicher für den Menschen als das „EHEC-Virus“, das derzeit in aller Munde ist. Denn das enterohämorrhagische E. coli-Bakterium verursacht legidlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Der Durchfall ist allerdings mit Blut kombiniert. Das „EHEC-Virus“ ist zudem kein Virus, sondern ein Darmbakterium. Bei wiederkäuenden Bauernhof-Tieren wie Kühen, Schafen und Ziegen kommen die EHEC-Darmkeime im Stuhl vor, ohne eine Krankheit auszulösen. Nur der Mensch kriegt Dünnpfiff.

Der Knackpunkt an einer EHEC-Infektion ist weniger der blutige Durchfall, sondern die Gefahr, vom hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) befallen zu werden. Denn diese Krankheit, die als Voraussetzung EHEC braucht, ist schon heftiger und kann bis zum Tod führen. Nierenversagen, eine gestörte Blutgerinnung und Blutarmut sind mögliche Auswirkungen von HUS.

Es empfiehlt sich, die mit HUS infizierten Menschen in Quarantäne zu stecken. Denn wie das Schweizer Bundesamt für Gesundheit mitteilt, kann sich HUS durch Kontakt mit bereits infizierten Menschen oder Tieren übertragen. Mediziner sprechen von einer Schmierinfektion, wenn sie mit Normalsterblichen sprechen (oder verwenden dafür einen lateinischen Begriff, wenn sie unter sich sind oder eine Diagnose ausfüllen müssen). Weitere Ansteckungsquellen von HUS sind Trinkwasser, Badewasser und ungewaschene rohe Lebensmittel mit Verunreinigung.

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