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Jugend mit Gemeinsinn, Tatkraft und Zukunft: Gründungsfest 70 Jahre KLJB Bodenkirchen

Keller Steff: das absolut Highlight des Gründungsfest 70 Jahre KLJB Bodenkirchen
 
Fenzl startet Bayern Sound Festival
 
Rigoros: 2. Band beim Bayern Sound Festival
 
1. Vorstand Lukas Labahn und Ortspfarrer, Dekan Clemens Voss, Schirmherr des Gründungsfest und Geistlicher Beirat der KLJB Bodenkirchen beim Kücheneinsatz
Bodenkirchen: KLJB Kaholische Landjugend Bewegung |

Keller Steff & Big Band rocken als dessen Haupt-Act das Bayern Sound Festival und setzen absolutes Glanzlicht der 3 Festzelttage vom 30. August bis 01. September 2019, anlässlich 70 Jahre KLJB Katholische Landjugendbewegung Bodenkirchen.

Während Strömungen – sei es um die Marketingfigur Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg und die sog. Schulstreik Fridays for Futur oder dem Youtubers Rezo folgend – im Protest verharren, gehen junge Menschen seit nunmehr 70 Jahren in Bodenkirchen und bundesweit seit 1947, also 72, Jahren einen nachdrücklicheren Weg: den des Pragmatismus.

Mit derzeit rund 70.000 Mitgliedern zählt die KLJB in der Rechtsform eines Vereins mit Sitz in Bad Honnef-Rhöndorf zu den größten Jugendverbänden Deutschlands. In 1.900 Ortsgruppen tritt sie für die Interessen der Jugendlichen auf dem Land in Kirche und Gesellschaft ein. Ihre Mitglieder sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. In einigen Diözesanverbänden der KLJB gibt es darüber hinaus eine Kinderstufe für unter-14-Jährige.
Ehrenamtlich engagiert sind deutschlandweit in der KLJB über 5.000 Jugendliche als GruppenleiterInnen, in Freizeiten und den Gremien von der Orts- bis zur Bundesebene.
Die KLJB vernetzt sich mit politischen und kirchlichen Institutionen, sowie anderen Verbänden und Organisationen, bringt sich zudem in zahlreichen Plattformen als Experte für die Jugend im ländlichen Raum ein.
Die verschiedenen Orts- und Dekanatsebenen in den mittlerweile 20 Diözesanverbänden unterstützen sich dabei gegenseitig.
Um ihre Mitglieder auch jugendpolitisch zu vertreten, ist die KLJB Mitglied im BDKJ Bund der Deutschen Katholischen Jugend und beratendes Mitglied im Agrarbündnis.
Ihre europäischen und weltweiten Interessen vertritt sie in der MIJARC Europa und MIJARC Welt, also der Internationalen Katholischen Land- und Bauernjugendbewegung.
Eine Besonderheit besteht im Landesverband Bayern. Hier ist die KLJB Bayern mit ihren über 26.000 Mitgliedern neben der ELJ Evangelischen Landjugend und der Bayerischen Jungbauernschaft seit 1953 auch anerkannter Jugendverband im Bayerischen Bauernverband.
Eng ist die Zusammenarbeit mit der KLB Katholischen Landvolkbewegung, die als Erwachsenenverband aus der KLJB hervorging.
Mit dem Hl. Bruder Klaus, dem Schweizer Nationalheilige Niklaus von Flüe, dessen Namenstag am 25. September begangen wird, hat sie einen absoluten Friedensbringer als Patron!

Offiziell wurde die KLJB Bodenkirchen als katholischer Burschenverein Bodenkirchen 1950 gegründet. Eine Urkunde von 1949 weist jedoch darauf hin, dass es dort die katholische Jugend Bodenkirchen bereits gegeben hat. Zum Gründungsfest des Burschenvereins wurde eine Vereinsfahne angeschafft, welche noch mit der Aufschrift Katholischer Burschenverein Bodenkirchen bestickt war.
Die folgenden Gründungfeste wurden 1990 (40 Jahre) und 2000 (50 Jahre) gefeiert.
Nur das 60-jähriges Gründungsfest wurde auf Grund der Erstnennung in 2009 gefeiert.
Im Jahr 1987 wurde die Fahne restauriert und mit KLJB Bodenkirchen bestickt.
Seit der Vereinsgründung wurden im Jahreslauf jeweils verschiede Aktivitäten organisiert und durchgeführt.
Diese haben sich im Laufe der Zeit immer wieder etwas geändert oder abgewandelt und sind zur Zeit vor Allem:
Teilnahme an Faschingszügen in Bodenkirchen und Umgebung
Winterausflüge, wie Rodeln Werfenweng oder Bramberg
Altkleidersammlung
Johannisfeuer
Sommerausflüge, wie Zelten Postau oder Wochenende in Seegatterl
Aktion Minibrot
Nikolausdienst
Warten aufs Christkind
Besuch von Christkindlmärkten
Auch wird an zahlreichen Veranstaltungen anderer, benachbarter Landjugenden und Vereine teilgenommen, wie bsw. Gaudispiele oder Olympiaden, Fußballturniere, Sonnwendfeuer, Theateraufführungen und Vieles mehr.
In den Gruppenstunden, die immer am 1. Montag im Monat stattfinden werden unter Anderem verschiedene Aktivitäten wie Minigolf, Biergarten- und Kinobesuche, Badeausflüge, etc. angeboten bzw. durchgeführt.

Nach intensiven und letztlich erfolgsgekrönten Vorbereitungsarbeiten, war die letzte Woche mit Zeltaufbau die intensivste und band einige der Hauptakteure rund um die Uhr, also inkl. Übernachten am Festplatz.

Die Lutscher Party 2.0 mit DJ Chris Armada & Kayc am Freitag, 30. August gab ab 21.00 den bis ins Morgengrauen hörbaren Startschuss zu den Festtagen, für Samstag 31. August, ab 19.30 das Bayern Sound Festival angesagt.

Michael Fenzl, bekannt als Bassist und Gründungsmitglied von DJANGO 3000 gab ab 19.30 den Auftakt. Nach 6 erfolgreichen, von Konzerten und Auftritten geprägten Jahren wagte er 2017 etwas Neues und produzierte mit Dea ma wos ma woin seine erste Single.
2018 folgte eine Tour und das neue Album Mit scharfm Zett ist am Markt.
FENZL überzeugt nach eigener Angabe mit energiegeladener Musik, die mitreißt und das Publikum begeistert. Dabei produziert der Multiinstrumentalist mit seiner Experimentierfreude ausgefuchste Grooves und eingängige Melodien, welche in Richtung Ska mit einer Note Reggae gehen. Heraus kommt als Kombination elektrisierender, bayrischer Indie-Rock.
So ganz kam dies jedoch beim schlicht und ergreifend auf Keller Steff fixierten Publikum nicht an.

Unter den Besucherinnen des gut gefüllten Festzeltes konnte Ortspfarrer, Dekan Clemens Voss, als Schirmherr des Gründungsfest und Geistlicher Beirat der KLJB Bodenkirchen auch Landrat Peter Dreier und Erste Bürgermeisterin Monika Maier begrüßen.

Neben den Gastgeberpflichten mischte er sich auch unter den Küchendienst, bei dem zudem Messnerin Christa Labahn insbesonders an der Fritteuse zauberte.
Wie Alle, um 1. Vorstand Lukas Labahn Gescharten tatkräftig zulangten, kann gar nicht genügend Respekt gezollt werden.

Ab 20.35 war - mia san Rigoros – koan Stress und du bist dabei! – die Newcomerband aus Peiting angesagt, welche jedoch aus beruflichen Gründen ihre Auflösung zum Jahrsende bekannt gab.
Auf selbstg’machtn Heimatsound, der an Jedn rigoros zum Feiern bringt reagierten die
Veranstalter: mir gfrein uns scho riesig, dass diese 5 jungen Musiker Teil von unserm Festival sein wollen, weil sie einfach Bock auf Musik ham!.
Sie werden ihrem Namen gerecht und machen mit ihrem Bayrischen Heimatsound seit Anfang 2015 rigoros Laune!
Bayrischer Pop, Ska und sogar Hip-Hop – fetzig zum Abgehen, aber auch ruhig zum gediegen fläzen wird an Schlagzeug, Piano, Bass, Gitarre und Posaune komponiert und perfektioniert. In ihren eigenen Stücken werden gerne Anspielungen auf die moderne Gesellschaft gemacht, allgemeine Befindlichkeiten musikalisch interpretiert oder auch mit einem Augenzwinkern auf ganz alltägliche Probleme hingewiesen. Auch das Thema, wo denn die wahre Heimat ist, spielt in den Stücken eine wichtige Rolle.
Ganz nach dem Motto koan Stress klingt also auch ihr Sound – gemütlich, authentisch, aber auch frisch, spritzig und vor allem lebendig. Inspirationen für ihre Musik, wird gerne auf ihren Reisen in fremde Länder – Oman, Thailand, China oder aber auch ganz nahe geholt: zuletzt auf einem Songwriting Wochenende in den Österreichischen Alpen. An diesem Gefühl, das ihre Lieder vermitteln, lassen sie das Publikum teilhaben. Das heißt nicht nur zurücklehnen und Seele baumeln lassen, sondern auch Stress abschütteln und rigoros mitfeiern!
Doch auch hier sprang der Funke nicht wirklich über, stellt sich – hinterher ist man immer schlauer – die Frage, ob die unübersehbaren Duelle der unter sich konkurrierenden Vereine der Weisheit letzter Schluss ist, oder eine Konzentration auf Keller Steff nicht angesagter gewesen wäre?

Für 21.55 stand dann endlich auf dem Plan: Keller Steff und seine Big Band, auf die sich die Veranstalter narrisch als Hauptact gfreitn!
Engagement wie es bei Festen wie diesen – und von der KLJB Bodenkirchen ganz besonders eindrucksvoll – gezeigt wird, kitzelt dem überaus sympathischen und bei allem Erfolg absolut natürlich gebliebenen Chiemgauer nach eigenem Bekunden noch einen Tick letzter Reserve mehr heraus, lässt auch den Vollblutmusiker bei aller Professionalität nicht kalt.
Schon beim Stimmen der Instrumente war Publikum und Band in Verbindung und bestätigte sich Steff‘s Ankündigung: sicher ist schon jetzt, dass es mit dem Sitzen vorbei sein wird!
Mit inzwischen sieben Live-Musikern, einer Mischung aus rockigen Riffs, Soul, Rythm & Blues und dem mitreißenden Saxophon- und Trompeten-Sound von den
waschechten Chiemgauern Rick und Phil: Eastside Express, wie auch Roman am Bari-Sax bläst ein starker Wind von der neuen Scheibe, wie natürlich auch von den Bühnen.
Der Keller Steff und seine Big Band haben schon auf den großen Open-Air- und Festivalbühnen, wie dem ChiemseeSummer, der Brass Wiesn oder dem Österreichischen Woodstock der Blasmusik mit ca. 20.000 Besuchern für tolle Tanzlaune gesorgt.
Aus den Federn von Steff und Franz Grieß an der Gitarre flossen die Ideen und Songs, die auf vielen Seiten Papier notiert, die Wände im Tonstudio verzierten. In der ersten gleichnamigen Singleauskoppelung 5 vor 12e besingt der Keller Steff ein paar seiner wichtigsten Anliegen: den Leberkas und die schwierige Lage, in die der Mensch durch Klimaerwärmung, Plastikmüll und Co. unseren Blauen Planet gebracht hat. Kein erhobener Zeigefinger sondern rockige Gesellschaftskritik mit Witz!
Und dabei geht es immer auch um den Menschen, zum Beispiel um schokoladenweiche Kerne, die Manche hinter grimmigen Mienen verbergen, oder um Sehnsüchte, die man oft direkt vor der eigenen, also bayerischen Haustüre findet, wenn man die Augen öffnet: Las Vegas passiert im Hirn, muast ned extra umme fliang, ist ein unmissverständliches Fazit wie deutlicher Appell!
Live prägen auch heißgeliebte Hits wie Pillermann oder Kaibeziang den Big Band Sound. Mit den jetzt sieben Live-Musikern war der Grundstein gelegt, damit der Bulldogfahrer den nächsten, ganz großen Schritt seines musikalischen Schaffens beginnen konnte.

Um 07.30 stand am Sonntag 01. September Weißwurst-Frühstück und das Einholen der Vereine mit Festzug zum Freiluft-Gottesdienst um 10.00 an.

Zum Mittagstisch ab 12.00 spielten d‘ Oachner auf und ab 13.00 begann der Festausklang bei Showtime mit der Shitparade.

Erich Neumann, freier investigativer Journalist
über DFJ Deutsche-Foto-Journalisten e. V. www.dfj-ev.de
Medienunternehmer im Justiz- und Gesundheitsbereich
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