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Emotionslos und Eiskalt. Marcel H. aus Herne hat beide Morde gestanden

Symbolbild (Foto: symbolbild-polizei-bayern-110~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321,br.de)
Bochum: Brunnen | Bei der Presskonferenz in Dortmund bezeichnet der Ermittler den Beschuldigten als Emotionslos und Eiskalt.

Die Ermittler teilten mit das der Fahndungsdruck so groß war das Marcel H, nur zwei Möglichkeiten hatte, entweder sich der Polizei zu stellen oder sich das Leben zu nehmen.

Marcel H. hat den Mord an dem 9-jährigen Jaden gestanden. Diesen hat er mit 52 Messerstichen getötet.

Am 06.03.2016 suchte Marcel H die alte Wohnanschrift auf, er wollte sich das Leben nehmen. Grund dafür war die Absage der Bundeswehr, er hatte sich als Berufssoldat beworben. Auch der Verlust des Internetanschlusses soll ein Grund gewesen sein.
Er selbst bezeichnet sich als Internet- und Spielsüchtig,
Die versuchte Strangulation schlug fehl, danach wollte er sich mit Kohlenmonixyd vergiften als dies auch nicht zum Erfolg führte wollte er jemand umbringen um in ein Gefängnis zu kommen.
Deshalb habe er den ihm seit vielen Jahren bekannten Nachbarsjungen Jaden gebeten ihm zu helfen. Im Keller habe er den Jungen dann erstochen. Die Bilder habe er per Whats App an Bekannte von ihm weitergeleitet. Einer dieser Bekannten informierte daraufhin die Polizei.

Nach der Tat habe er sich in einem kleinen nahegelegen Wäldchen aufgehalten , als er die Martinshörner der Polizei warnahm flüchtete er zu einem Bekannten in dessen Wohnung. Marcel H. bat den Mann , ob er bei ihm bleiben könnte, da seine Eltern in ein anderes Bundesland gezogen wären.
Die beiden Männer kannten sich aus einem Berufskolleg und hatten ein paar Stunden Computer gespielt. Danach seien beide ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen konfrontierte ihn sein Bekannter mit der Fahndung, die er auf Facebook gelesen hätte. Durch die Drohung" er würde jetzt die Polizei informieren", tötete Marcus H. den 22-jährigen

mit 68 Messerstichen.

Marcel H. blieb zwei Tage mit dem Leichnam in der Wohnung, letztendlich habe er dann die Wohnung in Brand gesetzt um Spuren zu beseitigen. Danach habe er die Griechische Taverne aufgesucht um die Polizei zu verständigen.

Marcel H. hat selbst die Polizei informiert und auch mitgeteilt das ein Brand in der Nähe, in einer Wohnung wäre.

Die Polizei teilt mit, das Marcel H. als Kind an ADHS gelitten hat, ob eine psychische Erkrankung vorliegt muss erst festgestellt werden.

Das Bild mit dem Hund und einige andere Bilder und Mitteilungen ( z.B. die Textmitteilungen) habe Marcel H. laut seinen Aussagen nicht hochgeladen, es sind Fakes, die auch die Polizei zum Teil in den Pressemeldungen wiedergegeben hat.. Auch hier hat die Polizei die Ermittlung aufgenommen.

Wie es zu der Pressmeldung kam, das zwei weitere getötete Menschen gefunden wurden, konnte der Ermittler nicht genau erklären.

dpa/ gb
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4 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.03.2017 | 00:04  
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gdh portal aus Brunnen | 11.03.2017 | 12:35  
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Barbara S. aus Ebsdorfergrund | 11.03.2017 | 15:16  
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Gaby Floer aus Garbsen | 15.03.2017 | 23:50  
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