Anzeige

Der Kabarettist Andreas Giebel gastiert mit seinem Programm "Das Rauschen in den Bäumen" am Donnerstag den 21.März in der Singoldhalle in Bobingen

Wann? 21.03.2013 20:00 Uhr

Wo? Singoldhalle , Willi-Ohlendorf-Weg 1, Bobingen DEauf Karte anzeigen
  Bobingen: Singoldhalle |

Andreas Giebel. Das Rauschen in den Bäumen. Donnerstag, 21. März um 20 Uhr in der Singoldhalle in Bobingen. Eintritt € 20; Vorverkauf an allen bekannten Stellen.

Andreas Giebel ist den meisten Kabarett-Liebhabern von Ottis Schlachthof, aus den „Komikern“ und „Schimpf vor Zwölf“ bekannt, häufig im Zusammenspiel mit Michael Altinger, Helmut Schleich, Christian Springer, Günter Grünwald, Urban Priol und Monika Gruber.

Aber Giebel ist auch ein genialer Schauspieler. Ob als grantelnder Gemüsehändler vom Münchner Viktualienmarkt, als mürrischer Polizeihauptmeister in München 7, im Tatort „Alles Palermo“, bei den Rosenheim Cops oder als Katis Vater in Marcus H. Rosenmüllers Trilogie Beste Zeit, Beste Gegend, Beste Chance oder in der Verfilmung des Räuber Kneißls, er macht immer eine „bella figura“ - im sprichwörtlichen Sinne.

Andreas Giebel kam auf Umwegen zum Kabarett. Erst wollte er Bühnenbildner werden, erlernte den Beruf des Dekorateurs, arbeitete als Masseur und wirkte schließlich Hausmeister an der Dom-Petro-Grundschule in München. Man kann ihn sich in all diesen Rollen hervorragend vorstellen!

1984 präsentierte Giebel sein erstes Bühnenprogramm mit „Der Mensch ist sein Fehler“, schon 1985 erhielt der das Passauer Scharfrichter Beil, die Nobilitierung jedes Kabarettisten.

Mittlerweile ist Andreas Giebel mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Deutschen Kabarettpreis dekoriert. Nach seinem letzten Programm „Im Sammelbecken der Leidenschaft“ ist „Das Rauschen in den Bäumen“ bereits sein 9. Soloprogramm.

Andreas Giebel erzählt immer Geschichten mitten aus dem Leben. Die Figuren seiner Geschichten sind oftmals skurill, immer witzig und nie unsympathisch.
Andreas Giebel ist Vater von vier Töchtern und lebt in München. Seit 2008 ist er Schirmherr des Spendenprojekts "Hilfe für Kids" des Kreisjugendring München-Stadt, mit dem von Armut betroffene und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Auch wohl deshalb unterstützt er Dr. Lehmanns Initiative „Schulen für Afrika“ und „Schulen für Litauen“ mit seinem Auftritt in Bobingen.

Das Rauschen in den Bäumen - das neue Kabarettprogramm von Andreas Giebel

Was ist eigentlich los ?

Lotte hetzt durch den alltäglichen Kleinkram, versucht fieberhaft alles richtig zu machen.
Horst geht in seiner Freizeit schnell auf den Berg, genießt die Aussicht, muss aber dann wieder los.
Viona sucht die Tür nach draußen in der inneren Einkehr.
Anton vertraut einem kleinen Bildschirm in der Hand sein ganzes Leben an.
Der Plan glücklich zu sein, liegt jeden Tag neu auf dem Tisch. Aber ständig werden wir unterbrochen, bei irgendwas, manchmal von anderen, meist von uns selbst.
Sollen wir uns freuen, dass alles besser wird, oder in Schwermut versinken, weil das gar nicht stimmt. Jeder erklärt wie es geht, die Besserwisser nehmen zu, die Ratgeber und Heilsbringer lauern an jeder Ecke.
Der Krake der Globalisierung umschließt uns mit steigendem Druck, der Kreuzzug gegen den Genuss lässt uns enthaltsam und ratlos zurück. Echter Spaß weicht gespielter Freude, aber alle leben gesund und werden 100 Jahre alt. An manchen Tagen erscheint uns die Welt als seelische Krüppelanstalt.
Andreas Giebel erzählt in seinem neuen Programm über sich und uns und andere, die versuchen sich dieses Kunstwerk Leben zurecht zu schnitzen; von der Jagd nach falschen Versprechungen, hohen Erwartungen und der Hoffnung auf die kleinen Momente. Von Menschen die scheitern, weil alles gelingt und von einem, der lächelnd auf einer Parkbank sitzt - wissend, nichts mehr zu versäumen, und nichts hört, als

Das Rauschen in den Bäumen!
Eine höchst vergnügliche Reise in die Welt der Eigenheiten, die das Leben so mit sich bringt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.