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An 5 keineswegs trostlosen Novembertagen durch 5 Bundesländer – (2B) Bleckede in Niedersachsen

Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland
Bleckede: Biosphaerium Elbtalaue | Für unsere Weiterfahrt wählte ich nicht den schnellsten Weg, sondern entschied mich für den sehr romantische Elbuferstraße. Mit dieser Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland erreichten wir den nördlichsten Teil des bundesländerübergreifenden „UNESCO Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe“. Diese Landschaft erinnerte mich durchaus an unsere Muldeauen im südlichsten Zipfel dieses Reservates.
Erst am Tag vor unserer Abreise hatte ich spontan meine geplante Fahrtstrecke geändert, denn ich war auf eine Sehenswürdigkeit gestoßen, das

Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede

Am 8. Mai 2002, wurde es unter dem damaligen Namen „ElbSchloss Bleckede“ eröffnet.
Im Winter ist es mittwochs bis sonntags von 10:00 - 17:00 Uhr geöffnet und der Besuch hat sich absolut gelohnt. Hätten wir bei einbrechender Dunkelheit nicht noch 100 km vor uns gehabt, wären wir gern länger geblieben.

„In der Ausstellung im Haupthaus dreht sich auf über 1.000 Quadratmetern alles um die einzigartige Natur der Flusslandschaft Elbe. Erleben Sie die Vogelwelt im Verlauf der Jahreszeiten, wandern Sie die Elbe von der Quelle bis zur Mündung ab und werden Sie an vielen Exponaten wie dem Vogel-stimmenklavier, der Windmaschine oder am Überflutungsmodell selbst aktiv.
Erleben Sie die Faszination des Fliegens: Begleiten Sie den Vogelzug der Gänse in die Elbtalaue, lernen Sie die zahlreichen Gast- und Brutvögel an der Elbe kennen.“

Es war sehr interessant. So wusste ich bisher nicht, dass in keinem anderen Fluss Europas mehr Fischarten zuhause sind als in der Elbe!
In einer eindrucksvollen Aquarienlandschaft mit acht Becken und insgesamt 70.000 Litern Fassungsvermögen kann man Elbfische vom Aal bis zum Zander aus nächster Nähe erleben.

In der Biberanlage konnten wir zwei schlafende Biber sehen. Wären wir bis zum Einbruch der Dunkelheit geblieben, hätten wir vielleicht beobachten können, wie sie ihren Bau verlassen

Vom mittelalterlichen Schlossturm hatten wir noch einen schönen Blick auf die Elbe und ein aufziehendes Unwetter. Das erwischte uns, als wir 16 Uhr mit der Fähre die Elbe überquerten. So fuhren wir notgedrungen ohne nochmalige Unterbrechung zu unserem Hotel, der Lewitz Mühle.
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