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W a (u) n d e r b a r e s Deutschland – Blaubeuren

Der Blautopf im August 1990
Blaubeuren: Blautopf | Ich möchte an meine Artikelserie von 2016 anknüpfen, wie beispielsweise:
http://www.mz-buergerreporter.de/sandersdorf-brehn...
Letzte Woche unternahmen wir diesmal westlich eine Rundreise. Unser erstes Ziel lag nach 500 Fahrkilometern an der Deutschen Fachwerkstraße in

Blaubeuren, der Perle der Schwäbischen Alb

Wegen seiner besonderen Lage im Talkessel der Ur-Donau, vor allem aber wegen seiner bauhistorischen, kulturellen, landschaftlichen und geologischen Schätze verdient Blaubeuren diese Kosebezeichnung zu Recht. Blaubeuren, 1267 erstmals als Stadt erwähnt, besitzt eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte Deutschlands.
So schön hatten wir diese Stadt seit einem ersten Besuch im August 1990 nicht mehr in Erinnerung.
Zuerst zog es uns zum bekannten

Blautopf

Vom größten Höhlensystem Baden-Württembergs mit über 12.000 Meter Länge und bis zu 45 Meter hohen und 180 Meter langen Hohlräumen schüttet die Quelle 300 bis zu 32.000 Liter Wasser je Sekunde aus.
Nach ergiebigen Wasserfällen der letzten Tage zeigte sich der Blautopf jedoch nicht strahlend blau sondern eher trübe und grün.
Geplanter Höhepunkt war für uns aber die für den 7. Mai ab 14:30 Uhr angekündigte

offene Stadtführung

Mit einer sachkundigen Gästeführerin flanierten nur vier Interessierte zu den schönsten Fachwerkhäusern der Altstadt, zu malerischen Gässchen und Plätzen.

Unser Rundgang startete vor dem größten Fachwerkkomplex der Altstadt, dem „Spital“ in dem jetzt die Touristinformation und das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren untergebracht sind.
Hier erfuhren wir auch, dass im Museum Jahrtausende alte Tierfiguren und das älteste Musikinstrument der Menschheitsgeschichte, sowie die älteste Menschendarstellung der Welt zur Zeit der Neandertaler vor 40.000 Jahren – die „Venus vom Hohle Fels“ als Original zu sehen sind. Anlass für uns, das Museum am nächsten Nachmittag gesondert zu besuchen (Für private Zwecke durfte man auch fotografieren).

Im beinahe komplett erhaltenen ehemaligen Benediktinerkloster zeigte uns die Gästeführerin Kleinode wie das Badhaus-Museum und die Brunnenkapelle.
Vom Kreuzgang aus führte sie uns abschließend in den Chorraum mit seiner beinahe vollständigen Einrichtung aus der Spätgotik, wie den weltberühmten Hochaltar der Ulmer Schule .

Mit der guten alten Schwäbische Eisenbahn dem nostalgischen „Blautopfbähnle“, genehmigten wir uns 17 Uhr noch eine Panoramatour (Dauer ca. 75 min) zu Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten in der und um die Blautopfstadt.
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4 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 17.05.2017 | 09:28  
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Roland Horn aus Dessau | 17.05.2017 | 09:37  
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Romi Romberg aus Berlin | 17.05.2017 | 10:02  
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Katja W. aus Langenhagen | 05.09.2017 | 23:34  
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