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QUO VADIS CDU?

Bild-/Fotomontage-Ausschnitt nach Vincenzo Camuccini, 1798: Caesars Ermordung Gemeinfrei: https://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Iulius_Caesar#...

Stimmen und Zitate zu den Kandidaten für den CDU-Vorsitz:

Die Kandidatur von Friedrich Merz … ist eine Kampfansage an die Bevölkerung.

Mit Friedrich Merz würde nicht nur ein Mann der Interessen des Großkapitals den Vorsitz der deutschen Christdemokraten übernehmen, sondern auch ein sozialchauvinistischer Hassprediger. 132 Euro sind genug zum Leben.

Wir müssen für die moralische Überlegenheit unserer Wirtschaftsordnung kämpfen.
Quelle:

ZEIT online: Friedrich Merz will CDU-Parteichef werden, nachdem er jahrelang Cheflobbyist von Blackrock war. Wirtschaftsexperten werfen der weltgrößten Fondsgesellschaft zu großen Einfluss vor. [Eine Heuschrecke also]

Ein Aktionär, der mehrere Beteiligungen in einer Industrie hat, den interessiert das Wohl der Industrie und nicht unbedingt das Wohl des einzelnen Unternehmens.
Quelle:

Heise: Möglicherweise freut sich die Kanzlerin sogar über das Antreten des Sauerländers [Merz], weil er die Chancen für gefährlichere und weniger aus der Zeit gefallene Gegner wie Jens Spahn verringert.

Brechen in der CDU jetzt die Nächte der langen Messer los?

Anti-Korruptions-Organisation Transparency: «Friedrich Merz wird den Mitgliedern der CDU erklären müssen, wie er sich in seinen diversen Funktionen in der Finanzwirtschaft für ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln seiner Auftraggeber eingesetzt hat - etwa als Aufsichtsrat der Privatbank HSBC Deutschland, die in Cum-Ex-Geschäfte verwickelt war».
Bei dubiosen Cum-Ex-Steuergeschäften waren durch ein Hin- und Herschieben von Aktien EU-weit Finanzämter getäuscht worden. Sie erstatteten Milliardensummen an Steuern zurück, die nie gezahlt wurden.
Quelle:

WELT: „Ich will einen Neustart für die CDU und Deutschland. „Keine Kompromisse“ bei Rechtsstaat und Sicherheit.
Quelle:

WEB.DE "Entgegen manchen Beschwichtigungen ist noch nicht alles wieder im Lot", lautet seine harsche Bilanz. Nach wie vor gebe es "eine jährliche ungeordnete überwiegend männliche Zuwanderung in einer Größenordnung von Städten wie Kassel oder Rostock" - also rund 200.000 Menschen. Das gelte es zu begrenzen.
Quelle:

Tagesspiegel: Gerade er als Schwuler wolle nicht, dass die inzwischen errungene Freiheit von Frauen und Minderheiten durch die Zuwanderer zurückgedreht werde. Das war eine raffinierte Argumentationsfigur, Fremdenfurcht mit emanzipatorischem Anspruch bedient.
Quelle.

„Deutschland braucht den politischen Generationenwechsel.“ Kramp-Karrenbauer ist 56, das geht als neue Generation knapp durch. Merz mit seinen 62 Jahren nicht mehr: zwei Jahre jünger als Merkel, sieben Jahre vor Horst Seehofer – eine Perspektive über eine nächste Wahlperiode hinaus bietet der Zurückgekehrte [Merz] nicht. (ebenda)

Und die Dame:
 Während sich Spahn und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz warmlaufen, übt sich Annegret Kramp-Karrenbauer noch in Zurückhaltung. Sie werde sich erst kommende Woche zur Kandidatur für den Parteivorsitz äußern.
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5 Kommentare
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Jost Kremmler aus Potsdam | 04.11.2018 | 16:11  
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Heike Freia FRANK aus Bielefeld | 05.11.2018 | 08:59  
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Jost Kremmler aus Potsdam | 05.11.2018 | 11:20  
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Heike Freia FRANK aus Bielefeld | 06.11.2018 | 16:38  
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Jost Kremmler aus Potsdam | 06.11.2018 | 16:46  
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