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Prominente, Politgrößen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Kelheim vor einem Gemälde von Angerer der Ältere

Es ist der Sparkasse Kelheim zu verdanken, daß bei wichtigen Übergaben, geschäftlichen Veränderungen oder bei Danksagungen die offiziellen Fotos vor einem Gemälde von Angerer der Ältere, dem Kulturpreisträger des Landkreises Kelheim, dokumentiert werden. Es ist ein Gemälde der Silberstadt aus dem weltberühmten Buch von Michael Ende "Die unendliche Geschichte". Das gezeigte Gemälde stammt aus dem Film "Die unendliche Geschichte II", in dem der Künstler seine phantastischen Ideen verwirklichen konnte. Warner Bros. die bekannte Filmproduktionsfirma aus den USA beauftragte damit den bayerischen Künstler Angerer der Ältere. Dieser erhielt für seine kreativen Entwürfe den Bayerischen Filmpreis.

Die Sparkasse Kelheim zeigt hier nach Meinung des Künstlers Angerer der Ältere einen vorbildhaften Hintergrund für Fotos, den man sonst bei vielen anderen offiziellen Dokumentationen an anderen Orten vermißt. Wenn Politiker oder Prominente oft wüßten oder sich Gedanken machten, was hinter ihren Köpfen gezeigt wird oder wie ein Hintergund auf die eigene Persönlichkeit durchwirkt und somit entweder ein positives oder negatives Erscheinungsbild zeigt. Den meisten Politikern ist das nicht bewußt, dabei spielt es eine große Rolle in der Wahrnehmung der gezeigten oder fotografierten Person. Steht ein Politker vor einem modernen abstrakten chaotischen Gemälde, wirkt das unbewußt auf seine Person weiter. Er wird mit Wirrem oder Chaotischem unwillkürlich in Verbindung gebracht. Also wäre es gut, würden sich diese Personen einmal umdrehen und Wert darauf legen, was hinter ihnen visuell zu sehen ist. Es sind immerhin Fotos, die in den Archiven bleiben.

Links zu den letzten offiziellen Presseberichten über die Sparkasse Kelheim in der Mittelbayerischen Zeitung Aktuell mit dem neuen Landrat Martin Neumeyer. Und weiter im Donaukurier als Beispiel. Auch hier mit unserem neuen Landrat Martin Neumeyer. Und hier noch ein weiterer Link zum Donaukurier.

Ausschnitt aus einem Artikel der FAZ:......." Link: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rezension-wa...

"......."Mit dem Rücken zur Kunst“. Unter diesem griffigen Titel schreibt der Münchner Kulturwissenschaftler und Philosoph Wolfgang Ullrich einen mitreißenden Essay über den Umgang der Eliten mit zeitgenössischer Kunst.

Sie lassen sich vor abstrakten Kunstwerken abbilden und zeigen sich damit weltoffen und dynamisch. Das erscheint zunächst nicht ungefährlich, denn die Kunst der Gegenwart hat beim großen Publikum keine wirkliche Lobby.

Und doch macht der Habitus, in dem sich Manager und Politiker vor formatfüllenden Wandbildern ablichten lassen, Sinn. Waren es früher vor allem Kontinuität und Seriosität, die als gleichsam gesellschaftliche Tugenden zum Ausdruck gebracht werden sollten, soll man nun hartnäckig, gebildet, leistungsfähig und intelligent wirken.........".......

Aber.........die abstrakte moderne Kunst wird von den meisten Menschen abgelehnt! So kann diese Nichtbeachtung des Hintergrundes bei Fotos selbst für Wahlen oder für Banken von nicht geringer Bedeutung sein. Vielleicht wäre einmal eine Studie interessant, wie chaotische moderne abstrakte Kunst in öffentlichen Institutionen auf die Besucher Einfluß nimmt.

Hier noch ein weiteres Beispiel, ein Link zur Mittelbayerischen Zeitung mit dem Bericht über eine Stadtratssitzung. Wenn man ein solches irrwitziges "Gemälde" in einem Sitzungssaal präsentiert, wird man sich wohl damit zufriedengegeben haben. Vielleicht gab es Widerspruch? Man wird das nicht erfahren. Hoffentlich entsteht keine irrwitzige Politik aus diesem Umfeld. Es heißt ja immer "Die Macht der Bilder".

Es gibt ein Buch von Wolfgang Ullrich, das sich dieses Themas annimmt und sogar beschreibt, welche Tugenden, so sie denn wirken sollen, mit dem Hintergund eines Fotos gemeint sein sollen.
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