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BSV Hannovera Gleidingen wandert zur Beusterburg und weiter

Zur Beusterburg
Betheln: Haus Escherde | Am 16. Dezember fand die letzte Wanderung der Wandersparte des BSV Hannovera Gleidingen in diesem Jahr statt. Nachdem im November die Sieben Berge zwischen Heinum und Rheden unser Ziel waren, ging es dieses Mal in den Hildesheimer Wald.
Um 10.00 Uhr war Treffen vor der Schule in Gleidingen angesagt.
Leider fand sich nur eine kleine Gruppe zusammen. Dass wir es nur auf sechs Teilnehmer/innen brachten, mag man gar nicht sagen.
Aber Krankheit, private Vorhaben und vielleicht der nicht sehr verheißungsvolle Wetterbericht hatten die Reihen entsprechend gelichtet. So fuhren wir bei etwas gräulichem Himmel mit zwei Pkws nach Haus Escherde, wo wir an der Klostermauer unsere Fahrzeuge abstellten.
Das ehemalige Kloster Escherde - heute Haus Escherde - liegt sehr schön am Westhang des nördlichen Teils des Hildesheimer Waldes.
Wir gingen zunächst in einiger Entfernung zum Wald in Richtung Mahlerten.
Hier trafen wir auch auf ein paar harmlose Regentropfen, die uns aber nicht lange begleiteten. Bald folgten wir dem Lukenweg, der direkt zur Beusterburg führt.
Die Beusterburg ist eine Ringwallanlage, deren Entstehung man in der Jungsteinzeit vermutet. Reste des Walles sind noch erhalten; aber man muss schon viel Fantasie aufbringen, sie zu erkennen. Über die Funktion der Anlage gibt es wohl keine völlige Klarheit. Man geht eher davon aus, dass es sich um ein Schutzgehege für Vieh handelte.
Den Namen erhielt die „Burg“ von der in der Nähe fließenden Warmen Beuster, einem kleinen Bach, der sich in Diekholzen mit der Kalten Beuster vereinigt und bei
Hildesheim-Marienburg in die Innerste mündet.
Nachdem wir uns eine Weile mit dem Thema „Beusterburg“ beschäftigt hatten, ging es aufwärts zum Kammweg. Folgt man diesem, kommt man zum Hildesheimer Aussichtsturm. Wir nahmen allerdings an der nächsten größeren Weggabelung den Weg nach Westen, den so genannten Stadtweg nach Haus Escherde.
Hatten wir bisher mit vom aufgetauten Schnee weichen Wegstrecken zu tun, war der Stadtweg, da hier offensichtlich Forstfahrzeuge gefahren waren, ziemlich glatt.
Vorsicht war angesagt.
Aber mittags erreichten wir planmäßig unser Ziel, das Klosterstübchen in Haus Escherde. Dem Wetterbericht zum Trotz kam sogar – zwar etwas zaghaft - die Sonne hervor.
Im Klosterstübchen wartete eine schmackhafte Schlachteplatte auf uns, die unseren Kalorienbedarf bei Weitem übertraf.
So gestärkt traten wir dann die Heimfahrt nach Gleidingen an, in dem Gefühl, wieder einen schönen Wandertag erlebt zu haben.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 10.01.2013
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