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Kurze Stippvisite in Boizenburg/Elbe ⑫

Das barocke Boizenburger Rathaus auf dem großzügig angelegten Marktplatz mit der Sankt-Marien-Kirche im Hintergrund.
Boizenburg/Elbe: Marktplatz | Eigentlich wollte ich auf unserer Weiterfahrt noch das Erste Deutsche Fliesenmuseum Boizenburg besuchen, doch das öffnete sonntags leider erst 14 Uhr.
So machten wir vorbei an Jahrhundertealte Fachwerkhäuser wenigstens noch einen kurzen Rundgang um den historischen Marktplatz.

Hier bewunderten wir auch das barocke Boizenburger Rathaus. Es wurde 1708 auf dem Marktplatz errichtet. Nur ein Jahr später fiel es einem großen Stadtbrand zum Opfer. 1711 wurde das Rathaus als barockes Fachwerkhaus neu errichtet. Von 1993 bis 1996 wurde es umfangreich saniert und in seiner ursprünglichen Form von 1711 wieder hergestellt. Auch das kräftige Rot der Fassade entspricht der damaligen Gestaltung.

Schade, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Kenntnis hatte vom
Platz der Begegnung", dem sogenannte Weidenschneck. Dieser wurde auf der grünen Wiese neben der Hafenmauer vor wenigen Jahren errichtet und ist ein im wahrsten Sinne des Wortes lebendiges Bauwerk.
Leider wusste ich auch noch nichts vom Aussichtspunkt "Elwkieker" bei Boizenburg/ OT Vier. Vier bietet nicht nur einen phantastischen Blick über den Elbstrom und das faszinierende Deichvorland mit seinen teilweise steilen Elbuferhängen und sandigen Heidelandschaften; er gewährt auch einen Ausblick weit hinein ins Niedersächsische sowie nach Schleswig-Holstein.

Also unbedingt noch einmal wiederkommen.

Auf weitere Abstecher entlang der Elbe habe ich schweren Herzens zum Sonntag verzichtet, weil montags die meisten Museen geschlossen haben und wir in Dömitz noch einmal die Festung besuchen wollten…
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 03.06.2019 | 07:08  
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