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Die Volleyballerinnen des SC Potsdam wollen am Samstag in der Pre-Play-off-Runde beim Köpenicker SC punkten

Hier jubelt der SC Potsdaam in Berlin. Am Sonnabend auch? (Foto: Gerhard Pohl)
Berlin: Sporthalle Hämmerlingstraße | Die Damen des SC Potsdam haben mit einem sicheren 3:1-Erfolg über den VT Aurubis Hamburg die Hauptrunde in der 1. Volleyball-Bundesliga beendet und belegten damit vor dem Köpenicker SC Berlin den achten Tabellenplatz, der bisher das beste Ergebnis seit der Zugehörigkeit zur Eliteliga bedeutet. Damit erspielte sich das Team des Trainergespanns Alberto Salomoni und Andrea Ebana das Recht, sich über die Pre-Play-offs für die Play-offs zur Ermittlung des Deutschen Meisters 2013 zu qualifizieren. Neben Potsdam spielen mitKöpenick, Hamburg und Suhl noch drei weitere Mannschaften um die beiden freien Plätze der Play-offs.

Die Platzierung nach Abschluss der Hauptrunde bescherte dem SC Potsdam mit dem Köpenicker SC ein attraktives Regionalderby, bei dem mindestens zwei Siege notwendig sind, um in die Meisterrunde einziehen zu können. Gewinnt jede Mannschaft ein Spiel, gibt es am 27. März in der MBS-Arena ein drittes Aufeinandertreffen der Teams.
Das erste Spiel in der Pre-Play-off-Runde findet am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle Hämmerlingstraße bei den gastgebenden Köpenickerinnen statt, eine Woche später wird in Potsdam gespielt. „Wir haben erstmals in der Vereinsgeschichte die große Chance, in den Titelkampf einzugreifen und das noch bei einem attraktiven Regionalderby“, sagt Teammanager Toni Rieger. „Wir sind nach dem Erfolg gegen Hamburg und der jetzigen Spielansetzungen hoch motiviert und wollen uns unbedingt für einen der zwei freien Plätze qualifizieren.“

Das der SC Auswärts beginnt, sollte durchaus als Vorteil bewertet werden, zumal bei einer Pattsituation das Heimrecht für das Entscheidungsspiel auf der Potsdamer Seite ist. Die beste Ausgangssituation für das Salomoni-Team wäre ein Auftaktsieg am Samstag. Aber mit dem KSC hatte man in Berlin immer eine harte Nuss zu knacken, denn bisher wurden die Punkte immer in der Hämmerlingstraße gelassen. So auch in der gerade abgelaufenen Saison beim 1:3 auswärts und beim 0:3 in der MBS-Arena, wo es also gleich zwei Niederlagen zu beklagen gab. „Das ist abgehakt. Play-offs haben wie Pokalspiele ihre eigenen Gesetze. Wir beginnen bei Null“, so Rieger. „Dennoch: Die Mannschaft des kubanischen Trainers Gil Ferrer Cutino ist in eigener Halle mit dem Publikum im Rücken immer ein äußerst unbequemer Gegner – schwer zu bespielen und eine Macht. Die Berlinerinnen verstehen es glänzend, sich in prekären Situationen enorm zu steigern“, bemerkt nachhaltig Cheftrainer Alberto Salomoni und fügt hinzu: „Sie haben eine ausgeglichene Besetzung mit einem guten Angriff, Block sowie Abwehr.“

Um Rebecca Pavan, Patricia Grohmann, Brittney Brimmane und vor allem Maja Burazer wirksam entgegentreten zu können, sind vor allem erneut die Zähler von Lucia-Daniela Fresco, Kathy Radzuweit, Anika Zülow oder Nikol Sajdova gefragt. Aber auch Libera Lisa Rühl wird beim KSC keinen ruhigen Abend haben. „Alle müssen mental voll auf der Höhe sein und eine maximale Leistung abrufen, will man sich für die beiden Saisonniederlagen revanchieren und das Ziel, den Sieg im ersten Pre-Play-off Spiel zu erringen, erreichen. Das Vermögen steckt in der Mannschaft“, so der Teammanager.
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