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Was hat es mit den Chakren auf sich?

Haben sie schon einmal über Ihre Chakren nachgedacht. Höchstwahrscheinlich nicht. Für die meisten Menschen in der westlichen Welt ist dieses südasiatische Konzept noch unbekannt. Doch im tantrischen Hinduismus, im tantrisch-buddhistischen Vajrayana und im Yoga sind sie schon lange als Energiezentren bekannt. Sie stellen eine Verbindung zwischen dem materiellen Körper und dem Astralleib dar. Dabei handelt es sich um subtile Energiekanäle. Tibetische und indische Texte, beziffern sie auf 72.000 bis 350.000. In der chinesischen Medizin findet man ähnlich Vorstellungen, allerdings wird hier wiederum eine eigene Terminologie benutzt.

Sieben solcher Chakren verlaufen entlang der Wirbelsäule und stellen die Hauptchakren des Körpers dar. Diese werden durch den zentralen Energiekanal, die sogenannte Sushumna oder Haralinie, miteinander verbunden. Entlang dieses Kanals steigt dann auch die Kundalini-Kraft auf. Es gibt viele unterschiedliche Auffassungen über die genaue Lage der einzelnen Chakren und auch was ihre Anzahl betrifft. Chakren existieren aber auch außerhalb des physischen Körpers. Dabei folgen sie durchgehend der Sushumna-Line zwischen dem Himmel und der Erde.

In der westlichen Welt haben sich ganz eigene Ansichten entwickelt. In der Yogaphilosophie ist die Bewusstseinsebene eines Menschen abhängig von der Schwingungsfrequenz seiner Cahkren. Wenn die Chakren sehr hell leuchten, ihre Farben stark und klar sind und sich schnell drehen, ist ein Mensch nicht nur körperlich und seelisch absolut gesund, sondern er befindet sich auch auf einer höheren spirituellen Entwicklungsstufe. Sind alle sieben Chakren vollständig geöffnet, so spricht man im Hinduismus und Buddhismus von einem erleuchteten Menschen. Unter diesen Bedingungen kann die Lebensenergie ungehindert fließen. Auch die christliche Tradition kennt Chakren. Diese sind an die christlichen Glaubensinhalte angelehnt und besitzen daher auch eine eigene Terminologie.

Die Entwicklung der Chakren erfolgt in Zyklen. Zu bestimmten Zeiten des Lebens, werden diese aktiviert und dieser Vorgang beginnt meist schon im Mutterleib. Vor allem die Kindheit bis zum 7. Lebensjahr gilt als prägende Phase. Traumatische Erlebnisse oder eine lieblose Kindheit, können am Ende dazu führen, dass manche Chakren sich nicht ausreichend entwickeln oder ganz verschlossen bleiben. Gerade das Urvertrauen zu den Eltern, kann sehr geschädigt werden. Das Muladhara-Chakra, welches für diesen Part zuständig ist, kann sich so nicht ausreichend entfalten. Dies geschieht dann, wenn dem Kind die Liebe entzogen wird oder es auch dauerhaft von der Mutter getrennt wird. Im späteren Leben kann dies dazu führen, dass ein Mensch unter schweren Existenzängsten zu leiden hat.

Aber auch im späteren Leben, können falsche Lebensumstände zu Blockaden von Chakren führen. Angst, Neid oder Hass sind oft die stärksten Auslöser. Solche Blockaden führen zu einem massiven Energiestau, welcher sich in unpassenden Situationen entlädt. So kann es zu heftigen Wutausbrüchen aber auch zu starken emotionalen Einbrüchen kommen. Jedes der sieben Hauptchakren, welche eingangs erwähnt wurden, ist für einen anderen Bereich der körperlichen Gesundheit und des geistigen Lebens verantwortlich. So kann eine Störung bei den Chakren, sehr wohl auch zu physischen Symptomen führen. Körperliche Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen ohne erkennbaren Grund oder ein geschwächtes Immunsystem können Anzeichen dafür sein. Aber die Yogaphilosophie besagt, dass man all diesen Störungen nicht machtlos ausgeliefert ist. Yoga soll daher die Chakren harmonisieren und die festgesetzten Blockaden auflösen. Körper, Seele und Geist sollen auf diese Weise energetisch geheilt werden, so dass man in seiner spirituellen Entwicklung voran schreitet. Es geht darum zu einer Ganzheit zurück zu finden, welche sowohl die seelischen, als auch die physischen Elemente des Körpers miteinander vereint und in Einklang bringt.

Allerdings ist hier ein wesentlicher Grundsatz zu beachten. Ein Dach (Kronenchakra), welches auf ein Haus mit schwachem Fundament gesetzte wird (Wurzelchakra), kann nur instabil sein. Ähnlich bezeichnet es auch das Christentum. So finden wir dort die Aussage, „Ein unvorsichtiger Mann, welcher sein Haus auf Sand baute!“ Alles was mit dem Menschen und um Ihn herum geschieht, kann demzufolge durch Chakren beeinflusst werden.
Um die Chakren zu öffnen, kann man bestimmte Meditationstechniken verwenden. Dabei kommen Mudras zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um bestimmte Handpositionen, welche dazu gedacht sind, mehr Energie an bestimmte Chakren zu schicken. Auch Gesänge können dabei angestimmt werden, was ein mitschwingen des Körpers verursacht. Durch diese Techniken können auch unterentwickelte Chakren aktiviert und energetisch aufgeladen werden. Allgemein werden die Chakren von unten nach oben geöffnet. So beginnt man beim Wurzelchakra und endet schließlich beim Kronenchakra. Auf diese Weise wird man sich seines eigenen Zustandes bewusst.

Wer sich weiter informieren möchte, dem sei die Webseite www.chakra.me empfohlen. Dort kann man alle Details und Wege die Chakren zu öffnen erfahren.
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