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Urlauber reisen weiterhin nach Ägypten

Ägypten versinkt immer mehr im Ausnahmezustand. Das Sicherheitsrisiko wird also in Kairo und anderen Großstädten auch für Touristen immer höher. Dennoch befinden sich derzeit nach offiziellen Angaben rund 5000 österreichische Touristen und 1800 Auslandsösterreicher in Ägypten. Die Situation in dem nordafrikanischen Land wird immer heikler, doch eine generelle Reisewarnung sei noch immer nicht ausgesprochen worden. Obwohl die Großstädte des Landes mit weiteren gewalttätigen Zusammenstößen rechnen müssen, ist für die Touristenhochburgen Ägyptens wohl noch keine akute Gefahr zu erkennen.

Das Außenamt rät Touristen, die für die kommenden Wochen einen Urlaub in Ägypten planen, jedoch dringend davon ab, Reisen, nicht eigentlich nicht notwendig wären, in das Land anzutreten. Der Flughafen von Kairo dient als wichtiger Transitpunkt zu anderen, kleineren Flughäfen im Land. Man geht allerdings derzeit davon aus, dass der Airport weiterhin voll in Betrieb und gut gesichert bleiben werde. Direkt in den Großstädten sollten sich die Touristen allerdings besser nicht aufhalten. Wer in die Badeorte am Golf von Akaba oder an die Westküste des Golfs von Suez reisen möchte, ist allerdings momentan nicht direkt in Gefahr. In dieser Gegend werde es wohl so schnell nicht zu Ausschreitungen kommen, ließ die Homepage des Außenamtes in dieser Woche verlauten.

Doch ob dieser Aussage so ganz Glaube zu schenken ist, bleibt fraglich. Schließlich kam in der Nacht zu Donnerstag in dem beliebten Badeort Hurghada bereits ein Mensch bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei ums Leben. Die nächtliche Ausgangssperre, die in dieser Woche von der ägyptischen Übergangsregierung verhängt worden war, gelte allerdings nicht für die Touristengebiete am Roten Meer. Wie Reiseveranstalter TUI verlauten ließ, habe es trotz der sich überschlagenden Ereignisse im Land kaum Stornierungen oder Umbuchungen gegeben. Die Leute scheinen sich trotz der Horrormeldungen sicher zu fühlen. Auch in den kommenden Wochen soll die Buchungslage ähnlich aussehen.
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