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Corona: Maßnahmen in Berlin

Schon Samstag schränkte Berlin das Nachtleben ein. (Foto: Bild von noelsch auf Pixabay)

Montag haben Bund und Länder sich in einigen Punkten auf ein einheitliches Vorgehen gegen den Coronavirus geeinigt. Da dieses in den ein einzelnen Bundesländer unterschiedlich umgesetzt wird, sind hier die Maßnahmen Berlins im Überblick.

Die Stadt hatte bereits am Wochenende reagiert und alle Kneipen und Clubs schließen lassen. Nun kommen weitere Regelungen hinzu, die von heute bis voraussichtlich 19. April gelten werden. Bis dahin werden auch alle Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Momentan gibt es über 380 bestätigte Corona-Infektionen in Berlin. Dennoch wird bis auf weiteres von einer Ausgangssperre abgesehen. Auch die im Freien gelegenen Spielplätze bleiben geöffnet. Diese sind ja in einigen anderen Bundesländern mittlerweile gesperrt worden. Alle anderen Schließungen werden von der Polizei kontrolliert werden.

Öffentliches Leben und Unternehmen

Der Senat hat des Weiteren ein Hilfspaket für Unternehmer verschiedenster Art im Sinn. So soll es einen Liquiditätsfond geben, in dem zunächst 100 Millionen und dann nochmal 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Schließen müssen mittlerweile alle Freizeit- und Kulturangebote wie Kinos, Theater, Zoos, Fitnessstudios und ähnliches. Gaststätten bleiben zwar weiterhin geöffnet, allerdings nur von 6-18 Uhr und mit einem Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Tischen. Geöffnet bleiben alle Geschäfte, die für das alltägliche Leben unverzichtbar sind. Dazu zählen Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Spätverkausstellen, Apotheken, Baumärkte und dergleichen. Die Berliner müssen sich aber auf Umstellungen bei der BVG einstellen. Die setzt wegen des Coronavirus nun kleinere Busse ein und streben in allen Öffis eine weniger dichte Taktung von zehn Minuten an.

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1 Kommentar
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 18.03.2020 | 15:52  
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