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Berlin rückt in den Mittelpunkt: Ein Blick auf die Bundestagswahlen 2013

Die Bundestagswahl findet am 22. September 2013 statt. Durch die Wahl soll eine neue Regierung gewählt werden, die Menschen sind deshalb in Deutschland dazu aufgerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn nur bei einer sehr guten Wahlbeteiligung entscheidet das gesamte Volk, und nicht nur ein Teil, über die Zukunft einer Legislaturperiode.

Wer darf eigentlich wählen?

Es geht nicht um das Warum bei einer Wahl, sondern wer darf sich an der Entscheidung beteiligen? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. Jeder Volljährige deutsche Bundesbürger hat ein Wahlrecht. Kann das Wahlrecht aus gesundheitlichen Gründen nicht durch einen Gang an die Wahlurne durchgeführt werden, kann ein Antrag auf die Briefwahl gestellt werden. Ein derartiger Antrag muss bei der Meldebehörde des Wohnortes eingereicht werden. Bundesbürger mit einem Zweitwohnsitz müssen diesen Antrag bei der Kommune ihres Erstwohnsitzes stellen.

Agentur im Auftrag der Regierung

Die Agentur Media Consulta wurde vom Bundestag mit einer Kampagne beauftragt, die grade junge Menschen zum Wählen motivieren soll. Unter dem Motto: "Du bist die Wahl!", wird über Plakate und Medien, wie Videobotschaften und Werbeblöcke, dazu aufgerufen, sich an der Wahl zu beteiligen. Als Partner dienen Prominente, die diese Kampagne unterstützen und somit eine Vorbildfunktion einnehmen, da viele Menschen eher auf bekannte Gesichter anderer Branchen reagieren.

Kandidaten und mögliche Koalitionen

Die beiden größten Parteien des Landes, die CDU und die SPD werden auch nach dem Wahlergebnis wahrscheinlich keine eindeutige Mehrheit, die zur alleinigen Regierungsbildung nötig ist, erreichen. Darum arbeiten diese beiden Parteien, die in der Regel auch den Kanzler oder die Kanzlerin stellen, mit kleineren Parteien zusammen. Die derzeitige Regierung wird durch die CDU und FDP gebildet, wobei die CDU mit Angela Merkel die Kanzlerin stellt. Vizekanzler ist Philipp Rösler von der FDP. Kanzlerin Merkel stellt sich im September erneut zur Wiederwahl und tritt für die CDU an. Auf der Gegenseite fordert sie Peer Steinbrück von der SPD heraus. Einer dieser beiden Kanzlerkandidaten wird bei entsprechender Mehrheit mit der Regierungsbildung nach der Wahl beauftragt. Es ist wahrscheinlich, dass die CDU erneut mit der FDP und die SPD mit dem Bündnis 90 die Grünen zusammenarbeitet.
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