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Raucher abschrecken- Australien legt vor:

Berlin: Zigarettenfreies | British American Tobacco plc, Besitzer der Marken Dunhill und Benson & Hedges, hegte Zweifel, dass das Gesetz die Zahl der Raucher weiter einschränkt. "Die Unterstützer der Einheitsverpackung glauben, dass Kinder damit einen Grund weniger haben, mit dem Rauchen anzufangen", hieß es. Aber es gebe keinerlei Beweise, dass die Verpackung Einfluss darauf habe, ob jemand mit dem Rauchen anfängt oder nicht, auch bei Kindern nicht.

Krebsforscher in Deutschland äußerten sich positiv über das Urteil. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg fordert seit 2010 standardisierte Verpackungen für Tabakprodukte – auch mit deutlichen Fotos. Es gibt in der Bundesregierung aber keine Mehrheit für einen solchen Schritt.

"Das ist ein Riesensieg für die Tabakprävention", sagte Martina Pötschke-Langer vom Heidelberger Krebsforschungszentrum. "Wenn Australien voranschreitet, kann das auch Europa".

Jugendliche vom Einstieg abhalten

Die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention sagte, eine einheitliche Zigarettenverpackung sei ein "probates Mittel" dafür, Jugendliche vom Einstieg ins Rauchen abzuhalten und Rauchern den Ausstieg zu erleichtern. Auch bei der Rückfallprophylaxe seien sie hilfreich. "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", sagte Pötschke-Langer.

Auch die US-Regierung hatte im Vorjahr beschlossen, die Zigarettenindustrie ab diesem Herbst zum Abdrucken großflächiger Fotos auf den Schachteln zu verpflichten.

vorher Film anschauen:
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-08/zigar...

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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 15.08.2012 | 16:49  
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