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Archiv der Jugendkulturen gründet Stiftung zur Existenzsicherung

Berlin: Archiv der Jugendkulturen | Das Archiv der Jugendkulturen e. V. hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über die Jugend differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe und bietet jährlich bundesweit rund 80 Schulprojekttage und Fortbildungen für Erwachsene an.

Das Archiv der Jugendkulturen sammelt Medien aus und über Jugendkulturen und stellt diese in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo ... von Schülerzeitungen bis Punk-Fanzines ist alles zu finden. Startete das Archiv im Mai 1998 mit 185 m² und etwa 12.000 Medien, so ist die Sammlung seitdem kontinuierlich auf derzeit rund 60.000 Medieneinheiten gewachsen. Die Archivräume umfassen inzwischen 700 m².

Für diese Arbeit wurde die Institution mehrfach ausgezeichnet. Dennoch erhält das Archiv der Jugendkulturen nach eigenen Angaben keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und vor allem ehrenamtlichen Mitarbeitern. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung langfristig gesichert werden kann, wird nun eine Stiftung gegründet. 94.000 Euro Spenden dafür hat das Archiv der Jugendkulturen schon gesammelt, 6.000 Euro fehlen noch. Bis 31. Dezember 2010 kann noch dazu beigetragen werden, um die Finanzierung zu sichern.

Was macht das Archiv der Jugendkulturen mit dem Geld?
"Zunächst möchten wir endlich einem jungen Menschen die Möglichkeit bieten, im Archiv der Jugendkulturen ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur oder Politik zu absolvieren.
Dann möchten wir gerne wenigstens zweien unserer MitarbeiterInnen, die hier derzeit ein bis zwei Tage wöchentlich ehrenamtlich arbeiten, einen 400-Euro-Job bieten. Das ermöglicht nicht nur diesen, ein wenig besser ihren Lebensunterhalt zu gestalten, sondern auch wir und unsere BesucherInnen profitieren davon, wenn mehr szene-kompetente MitarbeiterInnen zukünftig drei oder vier Tage in der Woche im Archiv der Jugendkulturen für sachkundige Auskünfte und Beratung zur Verfügung stehen", informiert Klaus Farin in einer Pressemitteilung der Institution.

Wer spenden und zum Erhalt des Archivs beitragen möchte:
Spendenkontonummer: 1241383853
BLZ: 500 502 01
Bank: Frankfurter Sparkasse
Konto-Inhaber: Klaus Farin
Zweck: Spende Stiftung
Für internationale Überweisungen:
IBAN: DE85 5005 0201 1241 3838 53
BIC: HELADEF1822
Oder Paypal, unsere Paypal-Adresse lautet: stiftung@jugendkulturen.de

Wer spenden möchte kann auf der Überweisung oder per E-Mail angeben, ob das Geld ins Stiftungskapital fließen soll oder für die Förderung der Jobs verwendet wird.
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