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Totensonntag - Der Tod ist für uns die erkennbare äußerste Grenze unseres Lebens, das letzte im Leben eines Menschen.

Der Totensonntag – auch Ewigkeitssonntag genannt – ist das evangelische Äquivalent zu Allerseelen. Er ist also ein spezieller Feiertag, an dem der Verstorbenen gedacht wird. Schon seit dem 19. Jahrhundert findet er in Deutschland traditionell am letzten Sonntag vor dem Ersten Advent statt.

Am Totensonntag ist es üblich, die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken. So wird an diesem Gedenktag der Entschlafenen aber auch auf die Auferstehung der Toten hingewiesen. Denn die Bibel enthält die Botschaft, dass am Ende aller Tage Jesus als Richter der Lebenden und der Toten erscheint. In den Gottesdiensten bitten wir in den Gebetstexten ( Offb 21, 1-7 und Mt 25, 1-3) um das Kommen Christi und des Reiches Gottes. Als Lied wird oft „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ gesungen.

Im Laufe der Geschichte hat der letzte Sonntag des Kirchenjahres unterschiedliche Namen getragen, weil er eine so vielfältige und gewichtige Botschaft zu bringen hat:

Totensonntag - Der Tod ist für uns die erkennbare äußerste Grenze unseres Lebens, das letzte im Leben eines Menschen.

Ewigkeitssonntag – Man erlebt dankbar jeden Tag des Lebens und will sich damit trösten, wenn die Angst vor dem Sterben über uns kommt.

Sonntag vom jüngsten Gericht – Man wird an das letzte Wort Gottes erinnert, dass er über unser Tun und Lassen sprechen wird.

Christkönigsfest – Man erinnert an die Macht und die Herrlichkeit Jesu Christi.

Letzter Sonntag des Kirchenjahres – Einmal wird der letzte Tag unseres Lebens sein. Der vor uns liegende Lebensweg wird täglich kürzer „Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens“
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