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Chaos im Mikrokosmos Teil 3: Organisierte Übermacht, die Ameisen.

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Überfall auf eine Vierflecklibelle beim Schlupf.
Eigene Beobachtungen ergaben, dass fertig entwickelten und flugfähigen Libellen die „Angst“ vor Ameisen angeboren zu sein scheint. Dank ihres hervorragenden Sehvermögens können sie in der Regel nicht nur Spinnennetzen im Flug ausweichen, sondern auch ganz bewusst die Nähe von Ameisennestern und sogar einzelnen Individuen meiden.

Der Schlupf und die Eiablage stellen die gefährlichsten Lebensabschnitte der Libellen dar, weil dann zahlreiche Fressfeinde im und am Gewässer lauern.

Wählt eine Libelle zum Schlüpfen einen unglücklichen Ort der von Ameisen bevölkert wird, funktioniert das Alarmsystem der kleinen Insekten hervorragend.

Binnen Minuten führen die „Kundschafter“ ganze Scharen an das wehrlose Opfer heran. Auf der anderen Seite fungiert das Heer der Ameisen jedoch auch als "Gesundheitspolizei" indem sie fehlgeschlagene Schlüpfe, die sogenannten Schlupfunfälle" restlos beseitigen.

Wie so etwas aussieht, zeigen einige beigefügte Aufnahmen am Beispiel einer Vierfleck und zweier Smaragdlibellen.

Liebe Grüße,
Willi, der „Waldschrat“
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1 Kommentar
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Gaby Floer aus Garbsen | 09.08.2011 | 20:24  
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