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Asse: Lüge und Wahrheit

Wahr ist, die Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk. Wahr ist, das es ab 1965  als
Forschungsbergwerk betrieben wurde. Wahr ist, das es zwischen 1967 und 1978 als
Endlagerung für schwach- und mittelverstrahltem radioaktiven Abfall benutzt wurde.
Wahr ist, die Forschungsarbeiten zur Endlagerung radioaktiver Abfälle liefen 1995 aus.
Anschließend wurden verbliebene Hohlräume verfüllt. Wahr ist auch, das in die Asse
Wasser eindringt. Wahr istauch, das ca 126.000 Fässer dort eingelagert sind. Nur was
ist in den Fässern enthalten. Lüge ist, das alle Fässer schwach- und mietllverstrahltes
radiaktives Material enthalten. Der radioaktive Abfall hat aber nur eine Verstrahlung
von 20 - 60 Becarel, also sehr schwach. Wahr ist, das es sich hier um Krankenhaus-
abfälle, Versuchsanstalten usw. handelt. Lüge ist, das es bei den Fässern nur um
radioaktiven Abfall handelt.
Gestern stand endlich mal eine kleine Wahrheit in der Zeitung (HAZ), nämlich das
auch Chemieabfälle eingelagert wurden.. Endlich ein kleiner Wahrheitshinweis. Aber
wirklich wahr ist, diese Chemieabfälle stammen aus Verzinkereien, Verchromungsbädern,
usw.. Also Chemieabfälle kann eigentlich alles mögliche sein. Aber bei der Asse gibt man
nur Stück für Stück der Lügen preis. Diese sogenannten Chemieabfälle der Asse sind
Fässer mit mit: Schwfelsäure, Salzsäure, Chromsäure, Flußsäure, giftige Laugen
sonstige Säuren. Nur dies weiß man seit Jahren und sagt nicht die Wahrheit und lügt
weiter.
Was ist denn schlimmer, eine schwach radioaktive Lauge von 20 - 40 Becarel (der
Mensch strahlt 60 - 80 Becarel aus) oder verseuchtes Wasser mit Schwefelsäure,
Salzsäure, Flußsäure, Chromsäure usw.. Man stelle sich vor die Säuren vermischen sich
auch noch, was für eine "gesunde" Brühe. Arme Asse, arme Umwelt.
Man sollte dei Verantwortlichen anzeigen und verurteilen.
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1 Kommentar
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Kurt Battermann aus Burgdorf | 31.01.2019 | 22:30  
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