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Vom „Schatz im Glockenturm“ und einer kleinen „Adventstour“

Die DRUM-Piraten präsentieren stolz den gefundenen Schatz und ihr neues "Segel" (Foto: Ulrich Voß)
 
DRUM-Piraten bei der Schatzsuche am 1. Dez. 2012 (Foto: Ulrich Voß)
 
Die DRUM-Piraten haben Spaß bei der letzten Probe 2012 (Foto: Ulrich Voß)
Barsinghausen: "Arche" (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) | Der Dezember 2012 wird den Kindern der Trommelgruppe „DRUM-Piraten“ aus Kirchdorf noch lange in Erinnerung bleiben, denn es gab wahrlich viel und Ungewöhnliches zu erleben.

Eigenartig begann schon die letzte Probe des Jahres, denn die kleinen Piraten mussten für die letzte „Abenteuerreise“ das „Schiff“ wechseln. Setzen sie normalerweise „in“ der „Arche“, dem Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche, ihre Segel, so hoben sie diesmal im gegenüberliegenden Kirchenschiff den Anker. Tags darauf sollten sie schließlich den Kindergottesdienst mit ihrer Musik bereichern. Ganz fleißig wurde von allen hierfür bei dieser Probe am letzten Feinschliff gearbeitet. Natürlich mussten die kleinen Freibeuter nicht auf ihren obligatorischen „Piratenschmaus“ verzichten und wechselten nach Probenende „in“ ihr „Heimatschiff“, wo sie es sich, durch die Probe adventlich gestimmt, gemütlich machten.

Diese Gemütlichkeit sollte jedoch jäh unterbrochen werden. Nach einem kräftigen „Rumms“ kam der scheinbar völlig aufgeregte „Käpt’n“ Carsten Voß in den Raum gelaufen und versammelte, eine Schriftrolle in der Hand, seine Mannschaft sofort um sich. Am großen Tisch wurde gemeinsam die Rolle geöffnet und zum Vorschein kamen verschiedene vergilbte und ausgerissene Blätter. Schnell war allen klar, dass eines eine Schatzkarte war, auf den anderen Blättern war eine sehr alte Handschrift zu erkennen. „Ein merkwürdig aussehender Typ wollte das hier an die Eigangstür nageln – den habe ich verscheucht“, heizte Voß die Spannung bei den Piraten an. Der Schatzkarte war ein Schreiben beigefügt, das vom Verfasser mit dem geheimnisvollen Kürzel „Klaus S……….“ unterzeichnet worden war und in dem dieser sich beklagte,dass die „Landratten“ sich fälschlicherweise als Piraten bezeichneten. Er fühle sich daher in seiner Piratenehre gekränkt und böte den „Spielleuten“ aber an, zu beweisen, dass sie ihren Namen „DRUM-Piraten“ zu Recht trügen. Er habe dafür „6 Schlüssel“ versteckt, die den Weg zu seinem Schatz weisen würden. Bei erfolgreicher Suche würden die kleinen Piraten mit „Vitalien“ und einem Segel seines Schiffs belohnt.
Natürlich machte sich die Mannschaft, angeführt von den beiden Kapitänen Carsten Voß und Brigitte Schreiber sofort auf den Weg und fanden bald den ersten „Schlüssel“, eine Karte mit Multiplechoice-Frage. Jeder Antwort war ein Buchstabe zugeordnet worden und nur eine gemeinschaftlich gefundene Lösung konnte zur Geltung kommen. Rasch wurden alle „6 Schlüssel“ von den kleinen Abenteuerern gefunden. Am in der Karte verzeichneten „Geheimnispilz“ mussten die Buchstaben nun neu geordnet werden, um den Standort des Schatzes zu erfahren. Die „Piraten“, die noch nicht lesen konnten, mussten in der Zwischenzeit eine Schatzkarte zusammenpuzzeln, auf der ein Ort zweifelsfrei markiert war: die Heilig-Kreuz-Kirche. Dort angekommen leitete Piraten-Musik die kleinen Abenteurer zu einer Tür, hinter der eine Steintreppe die kleinen Spürnasen empor ins alte Gemäuer führte. Und tatsächlich, da war sie, die Schatztruhe, „bewacht“ von Küster Günter Schwiontek, der erst nach Abfrage eines Geheimwortes den Zugang gewährte. Stolz trugen die „Seeräuber“ nun ihren Schatz in die „Arche“, in der sie auch schon voller Spannung von ihren Eltern erwartet wurden. Wie versprochen gab es für jeden „DRUM-Piraten“ eine Tüte, prallgefüllt mit Piraten-Keksen und anderen Köstlichkeiten. Spontaner Beifall brandete aber auf, als das „Segel des Klaus S……….“ gehisst wurde als neues Erkennungszeichen der (wahrhaftigen) DRUM-Piraten. Wie es sich für Piraten gehört, wurde dieser Erfolg natürlich im Anschluss mit den Familien in gemütlichem Beisammensein gefeiert …

Das Jahr war aber noch lange nicht für die kleinen Freibeuter beendet, denn sie kamen im Dezember gerne ihrer eigentlichen Bestimmung nach und verbreiteten mit ihrer Musik bei öffentlichen Auftritten Freude und man könnte sogar von einer kleinen“Adventstour“ sprechen.
Wie zuvor schon erwähnt, traten die DRUM-Piraten am 2. Dezember in der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf auf und unterstützten mit ihren Trommeln und ihrem Gesang Pastorin Ute Kalmbach beim traditionellen Familiengottesdienst.
Am 12. Dezember unterhielt die Kindertrommelgruppe Senioren anlässlich der Weihnachtsfeier des Deutschen Roten Kreuzes in Hohenbostel. In gut 30 Minuten nahmen sie die Gäste mit auf eine „adventliche Weltreise“ und stießen auf ein sehr dankbares und sangesfreudiges Publikum. Sehr textsicher erwiesen sich die Gäste bei traditionellen deutschen Weihnachtsliedern, wie z.B. „Leise rieselt der Schnee“. Dass viele Großmütter und -väter im Saal waren, ließ sich leicht bei der „Weihnachtsbäckerei“ erahnen, die sogleich zum eigenen Gesang stimmungsvoll mitgeklatscht wurde. Aber auch mit dem südamerikanischen „Feliz Navidad“ und dem Gospel „He’s Got The Whole World In His Hands“ und anderen adventlichen Songs erwärmten die 4-12jährigen die Herzen der Senioren, die trotz Eisglätte den Weg ins Gasthaus gefunden hatten. Neben großem Beifall und mehrmaligen Zugaben bekamen die DRUM-Piraten auch hier ihre wohlverdiente Brise in Form weihnachtlicher Naschereien.
Bereits am 15. Dezember 2012 kamen die kleinen Freibeuter für den dritten und letzten Auftritt dieser kleinen Adventstour zusammen. Leider hatte der Schnee mittlerweile Barsinghausen den Rücken gekehrt, was aber der adventlichen Stimmung im Mittelpunkt der Stadt, am Thie, keinen Abbruch tun sollte, denn dort war das „Barsinghäuser Weihnachtsdorf“ mit sehr viel Privatengagement aufgebaut worden. Zu John Lennons „Happy Xmas“ betraten die DRUM-Piraten die Bühne und ließen dabei ihre Glöckchen rhythmisch klingeln. Stilecht als „Winterkinder“ verkleidet, schlugen die kleinen Musiker ihre Trommeln und sangen Klassiker, wie z.B. „Jingle Bells“. Carsten Voß animierte hierbei im Vorfeld die Zuhörer, mit ihren Schlüsseln zu klimpern. Bei nasskalten Temperaturen bot eine feurige Salsa bei „Feliz Navidad“ den Marktbesuchern eine gelungene Abwechslung. Nach der adventlichen halben Stunde verabschiedeten sich die DRUM-Piraten zum letzten Mal im Jahr 2012 …


… und machen bereits mit einer Probe weiter am 12. Januar 2013, ab 11:00 Uhr in der „Arche“ (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) in Kirchdorf.
Herzlich eingeladen sind alle Kinder von 4 - 12 Jahren, die gerne auch als Piraten kostümiert und geschminkt kommen können und Spaß am gemeinsamen Trommeln und Singen haben. Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich. Instrumente werden gestellt.
Die Teilnahme ist kostenlos

um Spenden zum Erhalt der Gruppe wird gebeten.

Infos bei Brigitte Schreiber:
Tel.: (05105) 82141
E-Mail: Schreiber.Kirchdorf@t-online.de
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Reinhilde Hörl aus Neustadt an der Aisch | 03.02.2013 | 00:29  
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