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Über 36 DRUM-Piraten und Seesäcke voller Geschichten

Mit 36 Piraten an Deck auf "Probefahrt" am 06.04.2013: Die DRUM-Piraten. (Foto: Ulrich Voß)
 
Die kunterbunten DRUM-Piraten voller Elan in Wennigsen am 07. 04.2013. (Foto: Ulrich Voß)
Barsinghausen: "Arche" (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) | Die Glocke im Kirchturm der Heilig-Kreuz-Kirche in Kirchdorf schlug 11 Mal am Samstag, den 6. April 2013 und gab somit auch das Signal, die Leinen zum Ablegen zu fieren – die „Arche“ lief voll beladen mit allem, was man für ein Abenteuer auf See benötigt, aus. Natürlich startete kein echtes Schiff von Barsinghausen aus in die Weltmeere hinaus. Die Kindertrommelgruppe DRUM-Piraten hob den Anker, setzte die Segel und glitt auf musikalischen Wogen in ein aufregendes Wochenende.

Auch dieses Mal kam der Zahlmeister mächtig ins Schwitzen, denn es heuerten so viele 4-12jährige Abenteurer an, wie noch nie zuvor. Die „Arche“ stach mit 36 kleinen Piraten bei strahlendem Sonnenschein in See, welche vom sichtlich erfreuten „Käpt’n“ Carsten Voß an Deck begrüßt wurden. Das Ufer war noch in Sichtweite, da gab es auch schon das erste Kommando für die gesamte Mannschaft, denn es galt, für ein mehrmaliges Salut die „Kanonen“ bereit zu machen. Natürlich sind die DRUM-Piraten stets in friedlicher Absicht unterwegs, so dass die für ein Piratenschiff obligatorischen Kanonen durch klangvolle Trommeln ersetzt worden waren. Das nachfolgende „Trommelfeuer“ war aber sicher nicht minder klanggewaltig, denn welches Piratenschiff feuert schon aus ganzen 36 Luken?
Danach informierte der „Käpt’n“ die Mannschaft über das Ziel, bzw. die Aufgabe dieser Fahrt, natürlich erst auf hoher See, wie es bei Seeräubern Brauch ist. Die DRUM-Piraten segelten in den nachfolgenden 90 Minuten durch bekanntes Revier und durchlebten dabei musikalische Geschichten und Abenteuer, die sie im vergangenen Jahr meisterten. Somit hatten auch die sehr aufmerksamen Quittjes, also die Seeleute auf ihrer ersten Fahrt, wenig Mühe, sich in das Geschehen an Bord einzufügen, was allen auch sichtlich Spaß bereitete. Alle Piraten sollten während dieser Fahrt ihre „Seesäcke“ voll mit den musikalischen Geschichten packen, um für die nächste Fahrt in fernes und fremdes Gewässer am darauffolgenden Tag gut vorbereitet zu sein. Die Mannschaft enttäuschte ihren Kapitän nicht, denn mit großer Lust wurden die Trommeln punktgenau geschlagen und die nautischen Geschichten stimmgewaltig gesungen. Selbstverständlich konnte sich die fleißige Besatzung zwischendurch beim „Piratenschmaus“ stärken, bei dem natürlich auch gequatscht werden konnte. Neue Freundschaften bahnten sich dabei schnell an.
„Alle Piraten, Hände waschen!“ - dann ging es wieder an die Instrumente und die „Seesäcke“ wurden immer voller bis um 12:30 Uhr mit rockigen Klängen die „Mole“ des Heimathafens in Sicht kam. Die „Kapitäne“ Carsten Voß und Brigitte Schreiber lächelten zufrieden, denn die zum Teil neue Mannschaft hatte die „Probefahrt“ mit Bravour bestanden. Im Hafen angekommen erörterten die „Kapitäne“ den Ablaufplan für die große Fahrt am Sonntag und eröffneten auch das Angebot an die neuen Abenteurer, dazu mit an Bord zu kommen, welches vielfach angenommen werden sollte.
Für den darauffolgenden Tag hieß es „Kurs: Süd/Ost!“…

Am Sonntag, den 7. April ging es für die DRUM-Piraten dann in fremdes Gewässer. Der Kurs war vorgegeben und so gelangten die bunt kostümierten Seeräuber nach Wennigsen. Das Fitnessstudio „Elan“ hatte anlässlich des 30-jährigen Bestehens zu einem Tag der offenen Tür geladen. Dies war für die DRUM-Piraten Grund genug, um kurzerhand den Showroom zu entern. Dort angekommen holte die bunte Truppe gut gelaunt alle Geschichten aus ihren prallgefüllten Seesäcken. Hieß es zu Beginn des 45-minütigen Auftritts noch „Hey, Ho, Piraten kommen – rette sich, wer kann“, wich die „Furcht“ schnell großem Spaß bei den Anwesenden. Die Freibeuter nahmen dann auch alles in die eigenen Hände und stellten sich dem Publikum mit „Wir sind die DRUM-Piraten“ nach dem Beat des Queen-Hits „We Will Rock You“ vor. Im Anschluss präsentierten sie ihren „musikalischen Schatz“ mit Geschichten vom „Rollmops“, dem „Kutter, auf dem immer alles im Lot ist“, dem „gelben U-Boot“, das in den Meerestiefen unterwegs ist, dem umtriebigen Seebären „Kuddel Daddel Du“ und dem Gesang der Ureinwohner Sansibars. Hierbei bestiegen die kleinen Piraten in voller Besatzung die Beiboote und ruderten, während sie vom begeistert mitsingenden und -klatschen Publikum unterstützt wurden. Gerne hätten die 4-12-jährigen sich eine kleine Ruderregatta mit den Betreibern des Fitnessstudios geliefert. Diese wollten dazu aber trotz mehrmaliger Bitte leider nicht antreten. Das tat der tollen Stimmung im Showroom aber keinen Abbruch und die DRUM-Piraten verabschiedeten sich mit der Zugabe „Ein langer Tag“ nach dem Beatles-Klassiker „A Hard Day’s Night“, in dem das Ende eines langen und harten Tages auf See beschrieben wird, in den wohlverdienten Restsonntag. Ein aufregendes Wochenende ging für die musizierenden Seeräuber zu Ende …


… aber die Abenteuer der DRUM-Piraten gehen weiter:
Am Samstag, den 4. Mai treffen sich die trommelnden Seeräuber wieder, um neue musikalische Abenteuer zu bestehen. Um 11:00 Uhr werden die Taue in der „Arche“ (Gemeindehaus der Heilig-Kreuz Kirche / Kirchdorf) gekappt. Um ca.12:30 Uhr werden die Freibeuter wieder im Hafen erwartet.
Herzlich eingeladen sind alle Kinder von 4 - 12 Jahren, die gerne auch als Piraten kostümiert und geschminkt kommen können und Spaß am gemeinsamen Trommeln und Singen haben.
- Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
- Instrumente werden gestellt.


Natürlich werden sich die Piraten beim gemeinsamen „Piratenschmaus“ stärken.

Die Teilnahme ist kostenlos
um Spenden zum Erhalt der Gruppe wird gebeten.


Infos bei Brigitte Schreiber:
Tel.: (05105) 82141
E-Mail: Schreiber.Kirchdorf@t-online.de
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