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Kneipp-Verein Barsinghausen wandert zur Steinbergalm in Goslar

Blick in den Harz
Regenschleier, Nebelschwaden, nasskaltes Wetter, solche ungemütlichen Gedanken beschleichen einem, wenn eine Wanderung im Spätherbst angesagt ist. Nein, die Wettervorschau kündigte Aufklarungen, Sonnenschein und stürmische Böen an. Und so sollte es auch kommen.
Der Anstieg vom Bahnhof Goslar ging zügig bergan, so dass die erste Pause an der Schautafel des Reinbachtals eingelegt wurde.
Sie wies darauf hin, dass hier ursprünglich ein Quellwiesenbiotop vorhanden war. Aber mit den illegalen Anlegen von Teichen begann die Zerstörung des Biotops. Der eigentliche Niedergang des Tales lag in der eingestellte Mahd der Wiesen begründet. Durch die sich selbst aussäenden Keime von Sträucher und Bäumen und die Verfilzung der Grasnarbe wurden seltene Pflanzen durch schlechte Wuchsbedingungen vom Aussterben bedroht. Auch die angrenzenden Schieferhalden wurden sich selber überlassen. Ein 30jähriger Erlenwald stand der ursprünglichen Nutzung entgegen.
Der Lebensraum stand also im Jahre 2010 vor dem endgültigen Aus. Die Natur- und Umwelthilfe Goslar kaufte die stadteigenen Grundstücke auf und bemüht sich seitdem den naturnahen Zustand wieder herzustellen und zu pflegen.
Weiter ging es in den Wald und von oberhalb eines Waldweges war die jüngste Talsperre des Harzes, die in den Jahren 1966 – 1969 errichtete Granetalsperre zu sehen. Die Talsperre ist 600 m lang und an seiner Basis 243 m breit. Sie wird aus den Zuflüssen der Grane und dem Wasser der Grone und Radau über Stollen gespeist.
Kurze Zeit später erreichte die Radfahrgruppe unseres Vereins, heute in Wanderverkleidung, unser Einkehrziel die Steinbergalm.
Weite naturbelassene Almwiesen ermöglichten hier heute bei Sonnenschein einen Blick auf die altehrwürdige Stadt Goslar.
Einen weiteren Blick gestatteten wir uns auf die bestellten Speisen und Getränke.
Zu unserer Unterhaltung trug eine nicht von uns bestellte Einlage eines „Nikolausi“ (der vom Vortag dort wohl genächtigt ?! hatte) bei.
Auf dem Rückweg ging es entlang des Trülke-Tals Richtung Weihnachtsmarkt Goslar, der zu einem 2stündigen Aufenthalt einlud.
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