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Ausflug in die Lewitz

Rastplatz auf dem Weg nach Friedrichsmoor
Banzkow: Lewitz | Touristisch kaum erschlossen und wenig bekannt ist die Lewitz. Das Gebiet der Lewitz erstreckt sich im Südwesten Mecklenburgs südlich von Schwerin zwischen den Orten Crivitz, Parchim, Neustadt-Glewe und Banzkow. Die flächenmäßige Ausdehnung beträgt etwa 16.800 Hektar. Die Landschaft wird von der Elde, deren ursprüngliches Flussbett in Teilen erhalten ist, deren kanalisiertem Verlauf, der Müritz-Elde-Wasserstraße, dem Störkanal, der hier in die Müritz-Elde-Wasserstasse mündet, dem Neuen Kanal und dem Brenzer Kanal durchflossen. Die unter Landschaftsschutz gestellte Lewitz ist von zahlreichen Entwässerungsgräben durchzogen. Zu den stehenden Gewässern zählen die unter Naturschutz gestellten, ausgedehnten Friedrichsmoorer und Neuhöfer Karpfenteiche nördlich von Neustadt-Glewe und der Neustädter See. Hier lässt es sich wunderbar Fahrrad fahren oder an der Wasserstraße lang wandern. Zahlreiche Aussichtstürme und romantische Plätze laden zum Verweilen und zum Rundumblick über die Fischteiche und über die Lewitzwiesen ein. Über die Wasserstraßen kann man sowohl bis in die Elbe gelangen, als auch die Berliner Gewässer über die zahlreichen Schleusen erreichen. Wer die Einsamkeit und Ruhe sucht, ist hier genau richtig, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Boot. Wer für seinen Hundefreund ein wenig Abwechslung sucht, findet hier die perfekte Umgebung.
Wie nass die Lewitzwiesen einmal waren, ist heute kaum noch vorstellbar,Jäger mussten das geschossene Wild per Kahn nach Friedrichsmoor befördern.Bauern die auf gefährdeten Flächen Gras mähten, banden sich Bretter unter die Füße, damit Sie nicht im Moorboden versanken.Nicht selten wurde das Heu in Tragen von den Wiesen gebracht. Die Lewitz ist heute-eine Landschaft von eigenartigen Reiz, ein liebenswerter Teil unserer Heimat, der wie kein anderer in den vergangenen Jahren durch seine Menschen gewandelt wurde.Das Jagdschloss Friedrichsmoor,
inmitten des Niederungsgebietes der Lewitz wurde 1705 im Auftrag von Herzog Friedrich Wilhelm , als Jagdhaus im Stil einer Blockhütte errichtet. Im Jahre 1791 wurde es von Herzog Friedrich Franz I. nach einem Entwurf von Johann Heinrich von Seydewitz durch einen dreiflügeligen Fachwerkbau ersetzt. Von den Alleen, die einst strahlenförmig vom Jagdschloß ausgingen, ist heute nichts mehr zu sehen. Allein die Verbindung zum damaligen Residenzschloß Ludwigslust ist noch erkennbar und teilweise auch mit dem Auto befahrbar. Viele berühmte Persönlichkeiten haben einst das Jagdschloß besucht. Darunter sind zum Beispiel Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm der II. sowie der Reichskanzler Otto von Bismarck.
Und noch ein Tipp,im Winter ist immer noch ein wenig Wasser in den abgelassenen Teichen und es läßt sich hier wunderbar Schlittschuh laufen.
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Wolfgang Thun aus Berlin | 13.06.2012 | 18:02  
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