Anzeige

Wo ist mein Geld nur geblieben…

Nahezu jeder kennt dieses Problem. Bereits Mitte des Monat ist gähnende Leere im Geldbeutel.
Ein nicht unbedeutender Anteil unseres Einkommens muß heute für die Bereitstellung von Strom und Heizenergie aufgebracht werden.
Während Mietern die jährliche Betriebskostenabrechnung ins Haus flattert, müssen Eigenheimbesitzer in der Regel für einen vollen Öl- bzw. Gastank sorgen. Dies schlägt derzeit richtig zu Buche. Mit Kosten von fast 1,00 Euro je Liter Heizöl sucht nahezu jeder Hausbesitzer nach Einsparmöglichkeiten, seinen Heizenergieverbrauch zu senken.
Ein meist kostspieliger Austausch der vorhandenen Heizquelle und Umrüstung auf erneuerbare Alternativen ist dabei von den wenigsten finanziell zu stemmen.
Aber muß es immer ein solch großer Schritt sein?
Meist helfen bereits kleine – meist selbst ausführbare – Maßnahmen, die Wärme in den (eigenen) vier Wänden zu halten
Der erste Schritt ist dabei herauszufinden, wo die teure Wärme verloren geht.

Eine große Hilfe, dies festzustellen, bilden hier sogenannte „Wärmebilder“. Dazu werden mit einer Wärmebildkamera einzelne Gebäudeteile unter die Lupe genommen. Diese Kamera erfasst dabei Temperaturunterschiede auf der Bauteiloberfläche und stellt diese anhand unterschiedlicher Farben optisch dar. Mit Hilfe evtl. vorhandener Gebäudeunterlagen werden diese Aufnahmen ausgewertet und geben einen detaillierten Überblick über Leckagen der Gebäudehülle.
Zeigen beispielsweise die nicht mehr ganz taufrischen Fenster Auffälligkeiten, hilft bereits das Einkleben von Dichtungen vom Baumarkt, ebenso bei festgestellten Zugerscheinungen an Haus- oder Zimmertür.

Ein weiteres nicht zu verachtendes Sparkriterium ist das eigentliche Wohnverhalten. Liebe ich es besonders warm ober bin ich doch der „abgehärtete“ Typ.
Es ist richtig, daß die Raumtemperatur eine große Rolle spielt, sich in den (eigenen) vier Wänden behaglich zu fühlen. Nicht zu unterschätzen ist durch intensives Wohnen entstehende Raumfeuchte. Während trockene Luft durch bereits geringe Wärmezufuhr sehr schnell erwärmt wird, reicht diese bei steigender Raumluftfeuchte nicht mehr aus. Die Folge ist ein Abfallen er Temperatur, es ist nicht mehr behaglich.
Zur Wiederherstellen der Behaglichkeit bestehen jetzt zwei Möglichkeiten:

1. Erhöhung der zugeführten Wärmeenergie durch Öffnen des Heizkörperthermostates Erhöhung des Energieverbrauches!
2. Austausch der angereicherten feuchten Raumluft mit frischer kalter Außenluft und anschließender Erwärmung durch geringe Energiezufuhr Energie sparen!
0
2 Kommentare
64.067
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 21.11.2012 | 06:29  
1.678
Thomas Lampe aus Gleina | 28.11.2012 | 19:15  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.