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Volksbotaniker Prof.Dr.Heinrich Marzell- 50.Jahrestag seines Todes- Sonderausstellung !

Originaleinladung 1.Bürgermeister Gunzenhausen
Anlässlich des 25. Jahrestages des Todes von Prof.Dr.Heinrich Marzell, im Jahre 1970,
sei an die  Sonderausstellung, über Leben und Wirken des bedeutendsten Volksbotanikers Bayerns Prof.Dr.Heinrich Marzell (Gunzenhausen) durch die angefügte Bilderserie erinnert.

Inzwischen ist bereits ein 1/2 Jahrhundert seit dem Tod des Volksbotanikers vergangen.

Im Rahmen seiner Forschungen erkannte der Pharmaziehistoriker Hans Gerhard Christoph,
bereits vor Jahrzehnten, die Bedeutung des außerordentlichen Lebens und Wirkens von Professor Dr. Heinrich Marzell. ( 1.Direktor des Marius-Gymnasiums in Gunzenhausen)

Durch die Aufgeschlossenheit des 1.Bürgermeisters von Gunzenhausen, dem hochverehrten Willi Hilpert, sowie dem Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereines, und Sparkassenchefs Herrn Matthias Böhlein, konnte die Sonderausstellung im Marktgräflichen Jagdschloss Gunzenhausen, sowie im Stadt-Museum, am 15.Nov.1995 feierlich eröffnet werden. (siehe Farbaufnahmen)
Ehemalige Weggefährten, aus ganz Europa, nahmen an der Eröffnung teil, neben den Nachfahren, und nahen Verwandten von Prof.Dr.Heinrich Marzell ( Familie Loos )

In seinem sehr emotionalen Vortrag schilderte der Pharmaziehistoriker die Lebensstationen von Prof.Dr.Heinrich Marzell. Den einzigen Sohn verlor Prof.Marzell durch tragische Umstände, bereits in jungen Jahren. Heinrich Marzell unterhielt europaweite Kontakte zu seinen Botanikerkollegen. Diese versorgten ihn immer wieder mit verschollen geglaubtem VolksWissen über Heilpflanzen.
In einer Fülle von Publikationen verarbeitete Heinrich Marzell diese Informationen. Bis heute gehört das " Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen" von H.Marzell zur "Standardliteratur" künftiger Botaniker. (siehe Archiv Universität Erlangen)
Prof.Dr.Heinrich Marzell hatte bereits 1938 das " New Kreuterbuch " von Leonhart Fuchs wissenschaftlich kritisch bearbeitet. Bei seinen akribischen Forschungen entdeckte er vielerlei Irrtümer des L.Fuchs (einer der Väter der Botanik)
Die frühe Beschäftigung des Pharmaziehistorikers Christoph , auch mit Leonhart Fuchs, geboren in Wemding, führte zur Durchführung des jährlichen Fuchsienmarktes in Wemding, sowie zur Namensgebung L.Fuchs-Schule in Wemding. Auch die offizielle L.Fuchs Gedenk-medaille wurde durch den Marzell- und Fuchsfan Christoph entworfen und herausgegeben.
Die Umsetzung wurde durch Bekanntschaft mit dem ehrenwerten Herrn Faber-Castell, aus Stein, sehr erleichtert. (Inhaber der Münzkunst -Fürth)
Mögen auch die künftigen digitalisierten Generationen an dem wertvollen Wissen von Menschen wie Prof.Dr.Heinrich Marzell teilhaben.

Für nähere Details bzw. Literatur, wie die wissenschaftliche Publikation über das Kreuterbuch des L.Fuchs, Ausgabe 1938, können sich Interessierte gerne an Hans Christoph wenden.
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