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Borgward schreibt Automobilgeschichte - 130. Geburtstag - 2020 !

nicht nur ein Fräulein-Wunder, sondern mein erster eigener PKW....
im Vorfeld des 130.Geburtstages soll an den genialen " selfmade " Mann Carl Friedrich
Wilhelm Borgward erinnert werden.
Carl wird in eine Großfamilie mit weiteren 12 Geschwistern am 10.11.1890 in Hamburg/Altona geboren. Sein Vater Wilhelm ist Kohlenhändler. Carl ist schon als Kind von der Technik fasziniert. Er baut bereits Holzautos mit Uhrenfederantrieben. Er absolviert eine Ausbildung als Schlosser. Danach studiert er 4 Semester an höheren Maschinenbauschule in Hamburg. Als junger Ingenieur sammelt er zunächst berufliche Erfahrungen in Hannover, Berlin und Bremen. Verwundet kehrt Carl Borgward aus dem 1.Weltkrieg zurück. Carl wird Unternehmer um auch seine Familie zu ernähren. Er beliefert bereits als Zulieferer die Automobilindustrie mit Kühlern und Kotflügeln, darunter die Bremer Hansa-Lloyd Werke. Anfang der 20 Jahre plant er bereits Herstellung von Motorädern und Kleinwagen. Zunächst scheitern jedoch aus finanziellen Gründen diese Pläne. Im Jahre 1923 verwirklicht Borgward jedoch seine Pläne und stellt zwei fahrbereite Protypen eines kleinen Sportzweisitzers vor. 1924 nimmt Borgward die 1. serienmäßige Produktion eines Bordward-Automobils auf, dem " Blitzkarren". Dieser "Blitzkarren" verändert das Automobil-
leben einer ganzen Generation " blitzartig". Der Grund ein stabiler Pritschenwagen mit Motorradsattel und 2,2 PS " Motörchen" aber auch einem damals unschlagbaren Preis von NUR 980,00 DM spricht eine ganz neue Käuferschicht auf Rädern an. Der Abverkauf der ersten Serienfertigung läuft zunächst schleppend an. Durch den eingetretenen Kompagnon W.Tecklenborg ändert sich die Situation jedoch schlagartig, durch Aufbau eines Händlernetztes, und Investitionen in die Fertigung. Die Deutsche Reichspost bringt mit der Einführung des "Blitzkarrens" zur Briefkastenentleerung, und Großaufträgen den Durchbruch. Das verbesserte, weiterentwickelte Modell " Bucie " und Goliath mit stärkerem Motor bringt nochmals weit höhere Verakufszahlen, und erfordert weit höhere Produktionskapazitäten. 1928 wird deshalb das " Goliathwerk" in den Bremer Stadtteil Hastedt verlagert, in direkte Nachbarschaft des Hansa-Lloyd-Konzerns. Der Konzern geriet in Schieflage und Borgward und Tecklenborg übernahmen die Aktienmehrheit.

Wer mehr über das Lebenswerk des deutschen "selfmade" Ingenieurs und Automobilvisionärs erfahren will kann sich gerne an Borgwardfan Hans Christoph in Geslau
wenden.
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