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Wann? 20.05.2013

Wo? Recknitztal, Saline 9, 18334 Bad Sülze DEauf Karte anzeigen
Bad Sülze: Recknitztal | www.land-art-kunst.de / www.erlebnis-natur-kultur.de / Wir sind angetreten, Künstler der Region als auch an Kultur und Kunst interessierte Bürger des Recknitztales für unsere Ideen und Ziele zu einen und Kunst im ländlichen Raum zu etablieren. Mit dem Projekt FLUSS-KUNST-RECKNITZ sollen Kunstobjekte am Wegesrand geschaffen werden, die perspektivisch entlang des Recknitztales positioniert werden können. Kunst in Korrespondenz mit der Natur, Kunst als Wegweiser für Radfahrer und Wanderer, Kunst als verbindender Ort und Stätte des Seins (z.B. ARCHE-Projekt) zwischen den Städten Tessin, Bad Sülze, Marlow und Ribnitz-Damgarten. Dabei arbeitet Kunst durchaus auch mit Visionen und ist meist Opposition, kann aber in seiner Vielseitigkeit und all seinen Facetten lebensbejahend im Zeitgeist andere Initiativen und Prozesse begleiten und mit der ihr eigenen Aussagekraft unterstützen. Die Vernetzung von Künstlern und Kulturfreunden innerhalb des gegründeten Kunstvereins LandART hatte vor einem Jahr begonnen. Ein Zufall kam uns zu Hilfe, denn mit dem vom Tourismusverband MV initiierten “Landart-Wettbewerb” glaubten viele Künstler, sich auch hier aktiv mit einzubringen. Im Verlauf der Entwicklung und im Aufbau des gegründeten touristischen Netzwerk Recknitztal und der Suche nach einer geforderten “Kernidee” mit einem aussagefähigen Namen für das Netzwerk entstanden leider auch viele offene Fragen durch zu unterschiedliche Erwartungshaltung und Herangehensweise der Netzwerker. Eine spürbare Koordination und Hilfestellung durch professionelle Touristiker brachte bis jetzt nicht die erhofften Lösungsvorschläge. Trotz vieler Vorhaben und Ideen der AG Kunst und Kultur wurden diese im großen Netzwerk leider bisher nicht weiter aufgegriffen und hinterfragt, bzw. als zu unbedeutend abgewertet. Es zeigt sich, dass der Gewinn des touristischen Landart-Wettbewerbs durch das für die Wettbewerbsbewerbung schnell aus dem Boden gestampften Netzwerk Recknitztal noch lange nicht ein voll funktionsfähiges Netzwerk garantiert. Solche gewünschten Netzwerke entstehen nicht über Nacht und nicht auf Grund plötzlicher Initiativen und Wettbewerbe. Sie sind eher Ergebnis langjähriger Zusammenarbeit und basieren auf einem freundschaftlichen Miteinander, einem gewollten gemeinsamen Ziel zustrebend und einer Anerkennung der vielen kleinen Initiativen durch die Öffentlichkeit. Die Entwicklung des Netzwerkes Recknitztal ist offensichtlich in einer Sackgasse angekommen und mit den eigentlichen Auffassungen und Zielen des Kunstvereins LandART gegenwärtig nicht mehr vertretbar. Trotz großem Engagement und impulsgebender Initiativen bleiben unsere Vorhaben bereits in der Startphase der Netzwerkarbeit aus den vielfältigsten Gründen stecken. Türme in der Landschaft sind gut und richtungsweisend, ein Glück für die betreffende Region. Sie geben Initiativen Halt, wirken als Motor und setzen über Ländergrenzen hinausgehend ein Erkennungsmerkmal. Ein Netzwerk besteht aber nicht nur aus den Türmen, sondern zwischen ihnen gibt es viele interessante kleinere Anbieter unterschiedlichster Ausrichtung, die das Netzwerk mit ihren verschiedenartigsten Angeboten entscheidend bereichern. Ein gleichberechtigtes Miteinander ist dabei der sichere Garant, so auf die Schönheit und die Besonderheit des Recknitztales zu verweisen und um den Touristen einzuladen, ihn neugierig zu machen die Menschen und das Besondere in der Region kennenzulernen. In unserem Fall die weitere Vernetzung von kulturellen und künstlerischen Angeboten entlang des Recknitztales.


Kunst soll hier nicht politisch bewertet und übergriffig für die Landesentwicklung in Dienst genommen werden. Künstler haben das gute Recht, sich um die eigene Kunst und sonst nichts zu kümmern. Aber Kunst hat gesellschaftliche Wirkungen, die man analysieren und zur Debatte stellen kann. Diese Wirkungen hat Kunst gerade deshalb, weil das “Betriebssystem Kunst” anders funktioniert als das “Betriebssystem Politik und Soziales”. Kunst bereichert die Wahrnehmung, das Denken, die Ästhetik, indem sie sich von üblichen Verwertungszwängen freimacht, zweckfrei ausprobiert, das Paradoxe zulässt, Widersprüche aushalten kann. Das spricht nicht gegen politisch aktive Künstler, die sich bewusst einmischen wollen. Es betont nur ihre prinzipielle Autonomie. (aus: “Die Kunst des Bleibens – von Wolf Schmidt / Mecklenburger AnStiftung )

Wir wollen voneinander wissen und Synergieeffekte und Kommunikationswege mitgestalten. Dazu müssen wir uns gegenseitig einladen und bereitwillig sein zu kooperieren. Dazu gehört auch, sich gegenseitig weiterzuempfehlen. Wir müssen uns themenübergreifend vernetzen, also nicht nur Künstler untereinander, sondern auch mit Hoteliers, Unternehmen und anderen Freizeiteinrichtungen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Gemeinsam ist man stärker.

Bert Preikschat / Vorsitzender des Kunstvereins "Land-ART-Kunst im Recknitztal e.V."

bertolomeos@land-art-kunst.de und www.auf-nach-marlow.de
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