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Sucht ist eine ernstzunehmende Krankheit - reicht der Wille, um sie zu besiegen?

Sucht ist eine schwere Krankheit. Abhängig kann der Mensch von vielem sein: Schokolade, Zigaretten, Alkohol oder Drogen. Doch was für Schritte müssen eingeleitet werden, um eine Sucht zu besiegen? Oftmals wird auf diese Frage geantwortet wie folgt: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Doch reicht der Wille allein, eine Sucht zu besiegen?

US-Mediziner sind auf Grund mehrerer Untersuchungen der Meinung, dass nur der Wille allein nicht ausreicht, um der Krankheit „Sucht“ zu entkommen. Laut weltonline.de ist Sucht eine chronische Erkrankung des Gehirns, die therapiert werden muss. „Bei einer Sucht geht es um viel mehr als nur um schlechte Gewohnheiten“, erklärt Michael Miller von der American Society of Addiction Medicine (ASAM).

Suchkranke haben in der Gesellschaft oft ein Problem, denn sie werden oftmals schief angesehen und als Außenstehende behandelt. Miller und seine Kollegen versuchen diesem Bild ein Ende zu setzen. Die Krankheit solle wie andere Krankheiten auch angesehen werden, etwa wie Diabetes oder eine Herzkrankheit. Die Therapie müsse langfristig geplant werden. Zusätzlich müssen die Patienten als auch die Angehörigen auf mögliche Rückfälle vorbereitet werden. Es soll ein Bewusstsein geschaffen werden, dass Rückfälle eine Gefahr sind und keine schlechte Angewohnheit oder Ähnliches. Doch um das alles auf sich nehmen zu können, muss ein Wille vorhanden sein. Somit, der Wille ist ein Anfang, um es mit Hilfe der Medizin und Therapie aus der Sucht zu schaffen. Wie seht ihr diesen Ansatz der US-Mediziner?
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.10.2011 | 23:53  
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