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Lebensmittelkennzeichnung in Zukunft ein MUSS: Schutz vor Analogkäse und Klebefleisch?

Neue Regeln - hilfreich für den Vebraucher? (Foto: Veit Kern / pixelio.de) (Foto: Veit Kern, pixelio.de)
Analog-Käse: Ein billiges Käse-Imitat aus Fett, Eiweiß und Wasser. Doch bislang konnte der Verbraucher nicht erkennen, ob es sich um richtigen Käse oder die künstliche Variante handelt. Das soll sich ändern. Im europäischen Parlament wurden neue Regeln für die Kennzeichnung von Lebensmitteln festgelegt. Ab 2014 muss in einer Tabelle auf der Rückseite des Produktes aufgelistet sein, wie viele Kalorien, Fett, Kolenhydrate, Eiweiß, Zucker und Salz das jeweilige Produkt enthält. Auch die Herkunft von Frischfleisch muss für den Verbraucher ersichtlich sein. Lebensmittelimitate wie Analogkäse oder Klebefleisch müssen in Zukunft direkt und dem Markennamen auf der Vorderseite gekennzeichnet sein.

Wird es für den Verbraucher wirklich hilfreich sein?
"Foodwatch" kritisiert diese Entscheidungen. Die Hersteller können den Käufern nach wie vor 'leichte Mahlzeit' oder 'Fitness' versprechen. Somit wird der Verbraucher wieder nicht über stark zuckerhaltige Lebensmittel informiert. Auch dass den Verbrauchern weiterhin nicht klar ist, wo die Kühe weiden, von denen die Milch stammt, bemängelt foodwatch. Und Unklarheit über die Herkunft des Fleisches, aus dem Wurst produziert wird, missbilligt der Verein. Foodwatch schlägt eine Aufklärung nach Ampelfarben, wie es in Großbritannien üblich ist, vor. Die verschiedenen Farben zeigen an, ob ein Lebensmittel gesund ist oder nicht. Diese Kennzeichnung würde für dem Käufer einen einfacheren Einkauf und gesünderen Lebensstil ermöglichen.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.07.2011 | 16:35  
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