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760. Newsletter Südharzstrecke - „Höchste Eisenbahn“ befürwortet Maskenpflicht in Bahn und Bus - Informationen des ZVSN

  Hallo liebe Eisenbahn-, ÖPNV- und SPNV-Interessierte!

1. Coronavirus: „Höchste Eisenbahn“ befürwortet Maskenpflicht in Bahn und Bus

(Stand: 23.04.2020)
Bahnen und Busse fahren im Südharz zwar nach einem etwas eingeschränkten Fahrplan (Bahn) oder dem Ferienfahrplan (Bus), tun dies aber sehr zuverlässig und pünktlich. Für die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ ist die Aufrechterhaltung des Angebots in Corona-Zeiten etwas, was Respekt abnötigt und unbedingt Beachtung verdient.
„Wir schimpfen ja manchmal schon, wenn etwas nicht funktioniert, und das sicher auch zurecht. Aber was die Lokführer, Busfahrer, Stellwerker, die Disponenten und die Leute in den Werkstätten derzeit leisten, verdient höchstes Lob und auch ein großes Dankeschön. Hier wird Daseinsvorsorge im echten Wortsinn betrieben und gezeigt, dass Bahn und Bus ganz einfach dazugehören“ meint Michael Reinboth von der Initiative.
Ein Hinderungsgrund für die Nutzung von Bahn und Bus ist neben den ohnedies vorhandenen Reisebeschränkungen sicher der, dass mancher sich, obwohl aktuell reichlich Platz vorhanden ist und kein Zug und kein Bus überfüllt sind, wegen des nicht immer möglichen Abstands zum Nachbarn etwas unsicher fühlt. Deswegen befürwortet „Höchste Eisenbahn“ ohne wenn und aber eine Pflicht zum Tragen eines einfachen Mund- und Nasenschutzes auf den Bahnsteigen, an den Haltestellen und in den Zügen und Bussen.
„Aktuell haben wir da leider einen Flickenteppich, denn ab Ellrich bis Nordhausen ist das Verwenden der Maske bereits vorgeschrieben, in Niedersachsen hingegen noch nicht. Viele verwenden auch zwischen Walkenried und Göttingen oder Herzberg und Braunschweig diesen Schutz, aber eben noch nicht alle. Auch in Niedersachsen sollte daher die Maskenpflicht in Zügen und Bussen, aber darüber hinaus auch beim Einkaufen und überall dort, wo Abstandsregeln nicht immer einzuhalten sind, vorgeschrieben werden. Das schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass man mit gutem Gewissen und ohne Unsicherheitsgefühl in Züge und Busse einsteigen kann.“

Ausbau des ÖPNV muss fortgesetzt werden

Schließlich hat Corona ja nichts daran geändert, dass Bahn und Bus einen ganz wesentlichen Anteil an der Verkehrswende geleistet haben und einen noch größeren Anteil hieran bekommen müssen, wenn die Klimaziele auch im Verkehr erreicht werden sollen. Eine Abkehr von dieser Entwicklung wäre fatal. Reinboth: „Wir beobachten sehr genau, wie die Politik sich aktuell hier verhält, und werden noch viel genauer hinschauen, wie es nach dem hoffentlich baldigen Ende der Pandemie weitergeht. Sollte der Versuch gestartet werden, im Windschatten von Corona den ÖPNV wieder abzuwerten, werden wir uns mit allen uns möglichen Mitteln dagegen wenden.“

Michael Reinboth

2. Coronavirus: ZVSN informiert über Alltagsmaskenpflicht im ÖPNV und Schulfahrplan ab 27.04.2020

(Stand: 23.04.2020)
Pressemitteilung des ZVSN:
Wie andere Bundesländer hat nunmehr auch Niedersachsen beschlossen, die bisherige dringende Empfehlung, im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sog. Alltagsmaske zu tragen, ab Montag, den 27. April 2020 in eine Pflicht zu überführen.
„Bei Bedarf werden die Fahrgäste durch das Fahrpersonal zunächst auf diese Pflicht hingewiesen, bei Nichtbeachtung wird der Einstieg bzw. die Weiterfahrt untersagt!
Bus fahren ist sicher, auch für die Gesundheit. Dazu gehört in der aktuellen Situation eine Alltagsmaske für jeden“, erklärt Michael Frömming, Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Das bedeutet, dass Fahrgäste ohne einen solchen Schutz von der Beförderung im ÖPNV ausgeschlossen sind.
Eine weitere wichtige Schutzmaßnahme ist der Mindestabstand von 1,5 Metern.
Deshalb gilt:
an den Haltestellen wie im Bus muss der Abstand für alle Fahrgäste eingehalten werden.
Im Bus sollten die Sitzplätze am Fenster genutzt werden, die Nachbarsitze zum Gang sollten frei bleiben. Es wird darauf geachtet, dass in den Bussen nur 50 Prozent der Sitzplätze ausgelastet sind, um die Abstandsregeln von 1,50 Metern einhalten zu können.
Die Kunden im sogenannten Gelegenheitsverkehr (d.h. Besorgungen, Einkaufen usw.) werden gebeten, die Busse außerhalb der Zeiten des Schüler- und Berufsverkehrs (nicht vor 8 Uhr, 12 - 14 sowie 16 - 18 Uhr) zu nutzen, damit die beschränkten Fahrzeugkapazitäten für die notwendigen Beförderungen zur Verfügung stehen.
Ab Montag, den 27.04.2020 gilt außerdem der Schulfahrplan mit Abweichungen, wie folgt:
Mit Ausnahme des Stadtverkehrs Northeim wird wieder nach den Schulfahrplänen (S wie an Schultagen) gefahren.
Allerdings auf einigen Linien vom 27.04.-30.04.2020 mit Einschränkungen.
Alle Infos unter www.vsninfo.de
Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN)
Ute Reuter-Tonn
Jutta-Limbach-Str. 3
37073 Göttingen
Tel. 0551 38948-12
ute.reuter-tonn@zvsn.de
www.zvsn.de

Viele Grüße

Burkhard Breme
Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz"  
37431 Bad Lauterberg

E-Mail: burkhard.breme@suedharzstrecke.de
Internet: http://www.suedharzstrecke.de 
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