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739. Newsletter Südharzstrecke - Unterstützung bei Verbesserung der Infrastruktur und Bahn/Bus-Anbindung von Osterode - Deutschlandtakt wird die eigentliche Herausforderung für Süd- und Nordharz

  Hallo liebe Eisenbahn-, ÖPNV- und SPNV-Interessierte!

Der Kreistagsbeschluss (https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/getf...) zu durchgehenden Verbindungen zwischen Osterode und Göttingen beschäftigt die Bevölkerung im Südharz weiterhin. So sind vergangene Woche vom Rat in Bad Sachsa Gegenbeschlüsse gefasst worden (siehe Artikel im Harzkurier https://www.harzkurier.de/lokales/bad-sachsa/artic...), die ein Abhängen vom östlichen Landkreis verhindern sollen.
Unterdessen trafen sich Vertreter der Initiative mit dem Osteroder Bürgermeisterkandidaten Andreas Röthke (CDU), dem Generalsekretär der CDU Niedersachsen Kai Seefried und weiteren CDU-Vertretern in Osterode, um Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der ÖPNV-Anbindung von Osterode zu erörtern.
Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme stellte fest, dass der Kreistagsbeschluss wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt hat.
Neben dem Abhängen des Südharzes wurde auch die immer noch unzureichende Betriebsqualität auf der Süd- Westharzstrecke zwischen Herzberg und Seesen ignoriert.
Bevor überhaupt Forderungen zu durchgehenden Zügen gestellt werden, müsse zuerst die Infrastruktur saniert werden. Hierzu gehören u.a. die Anhebung der Geschwindigkeit auf mindestens 100 km/h und die von DB Netz lang versprochene Erneuerung der Stellwerkstechnik. Bei Ausfällen wird zu dem die Ersatzteilversorgung immer schwieriger.
Der Generalsekretär sagte seine Unterstützung auf dem Weg zu einer besseren Infrastruktur und besseren Anbindung von Osterode mit Bahn und Bus zu.
In einem ersten Schritt sollen Beteiligte vom Bundesverkehrsministerium, dem ZVSN, Initiative und politischen Vertretern die als notwendig erachteten Maßnahmen besprechen

Was die Befürworter des Kreistagsbeschlusses überhaupt nicht auf dem Schirm hatten, ist der geplante Deutschlandtakt!

"Bei dem kleinen Denken des Kreistagsbeschlusses ging es nur um Osterode, aber es muss viel weiter gefasst werden. Der gesamte Nahverkehr im Südharz und im Nordharz steht vor starken Veränderungen und wir müssen die für uns richtige Richtung bestimmen.", sagte Burkhard Breme bei dem Treffen in Osterode.
Bislang konnten wir unser Ziel Göttingen zumindest mit schnellen Anschlüssen in Northeim erreichen. Der aktuelle Planungsstand vom Deutschlandtakt sieht für die Bewohner des Südharzes neben dem zwei-stündlichen Umsteigen in Northeim zusätzlich auch noch eine Umsteigezeit von 17-19 Minuten vor.
In Herzberg erhöhen sich die Umsteigezeiten von Osterode in Richtung Südharz. So wird nach Bad Lauterberg zukünftig mehr gewartet als gefahren.
Für Nordharzer und Einbecker fallen alle durchgehenden Züge nach Göttingen zugunsten eines 30 Minuten Taktes des Metronom auf der Strecke Hannover - Göttingen weg.
Kreistagsbeschluss hin oder her. Der Deutschlandtakt ist das eigentliche Problem auf das wir uns im Südniedersachsen fokussieren müssen.
Hier gilt es frühzeitig Position zu beziehen und die negativen Auswirkungen, die der Deutschlandtakt mit sich bringt, für den Südharzer Raum so gering wie möglich zu halten oder vielleicht sogar noch Verbesserungen zu erzielen.

Burkhard Breme

Viele Grüße

Burkhard Breme
Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz"  
37431 Bad Lauterberg

E-Mail: burkhard.breme@suedharzstrecke.de
Internet: http://www.suedharzstrecke.de
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