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Unwürdige Zustände für eine Kurstadt

Trotz Hochsaison zeigt sich die Wassertretstelle im Wiesenbek in erbärmlichen Zustand.
Wassertretstelle ohne Wasser

Bad Lauterberg (bj). Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung besichtigten vor einigen Tagen der Vorsitzende des Bad Lauterberger Kneippvereins Owe Hönck, Fritz Jentsch und das Grüne Ratsmitglied Fritz Vokuhl die Wassertretstelle am Wanderweg von der Wiesenbekstrasse zum Wiesenbeker Teich. Die bei Gästen und Einwohnern beliebte Wassertretstelle ist völlig verdreckt und ohne Wasser, kann somit derzeit nicht genutzt werden. Hönck, Jentsch und Vokuhl nahmen auch den Zufluss der Anlage in Augenschein und werden sich dafür einsetzen, dass die Wassertretstelle bald möglichst wieder in Ordnung gebracht und genutzt werden kann.
Doch nicht nur die Wassertretstelle im Wiesenbek zeigt sich in einen, für einen Kurort unwürdigen Zustand, auch die Schutzhütte an der ehemaligen Wassertretstelle „Gretaquelle“ am Scholbenweg muss dringend instand gesetzt werden. Im Dach klafft ein großes Loch und auch das Umfeld dieser Anlage macht einen ungepflegten Eindruck. Gerade dieser stadtnahe Wanderweg zwischen dem Kurpark und den Hotels und Pensionen im Dietrichstal wird täglich von Hunderten Gästen frequentiert.
In einem geradezu gefährlichen Zustand befindet sich zudem der Wanderweg östlich der Oder ab der Koldungbaustelle bis in Höhe der Auestraße. In diesem Bereich wurde für die Biogasleitung ein Graben ausgehoben, die Oberfläche aber nicht wieder ordnungsgemäß hergestellt.
Nicht einmal gemäht wurde in diesem Jahr der westlich der Oder liegende Fußweg zwischen dem Förstersteg und der Auestraße, sodass er in verschiedenen Abschnitten durch meterhohe Brennnesseln kaum noch begehbar ist. Dieser schattige Weg wird nicht nur gern von den Bewohnern des Altenheimes in der Aue genutzt, auch verschiedene Kurheime der Stadt haben diesen Weg auf ihren geführten Radwanderungen fast täglich auf dem Programm.
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