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Trotz schwerem Unfall - Bauamt beseitigt Unfallursache auch nach nunmehr einem Vierteljahr nicht – BI machte Zustände schon im August 2016 öffentlich

Im August 2016 berichtete die BI Bad Lauterberg zuletzt über ungepflegte städt. Grünanlagen.
Bad Lauterberg. Wiederholt hat die Bürgerinitiative Bad Lauterberg (BI) in den letzten Jahren das Bad Lauterberger Bauamt öffentlich kritisiert und auf die Unterhaltungspflicht der Stadt für Straßen, Wege, Grünanlagen, Entwässerungsanlagen, Gullys, usw. hingewiesen. Erst vor einigen Wochen hat die BI verschiedene Anträge an den Stadtrat gestellt damit für die dringlichsten Aufgaben entsprechende Fachkräfte für den Bauhof eingestellt werden, bzw. vorhandene und ausgewiesene Dienstposten entsprechend besetzt werden.
Zudem ist es inzwischen kein Geheimnis mehr, dass bereits seit über zwei Jahren fast täglich zwei bis drei Mitarbeiter des Bauhofes für Umbaumaßnahmen des neuen Rathauses eingesetzt werden und somit für Arbeiten der öffentlichen Daseinsfürsorge fehlen. Während sämtliche Anträge der BI mit einer knappen Mehrheit der Stimmen von SPD und CDU ohne jegliche Diskussionen abgelehnt wurden, der Bürgermeister sich bei der jüngsten Haushaltdebatte/Stellenplan noch rühmte, im Haushalt 2017 erneut einen Mitarbeiter, bzw. seit 2012 gleich eine ganze Reihe eingespart zu haben, so mussten Ratsmitglieder und Zuschauer der Ratssitzung am 30. März in der Einwohnerfragestunde zur Kenntnis nehmen, dass „das Unglück nicht schläft“.
Wie Günther Engel in der Einwohnerfragestunde beklagte, verunglückte eines seiner Enkelkinder im Dezember 2016 am stadtseitigen Wanderweg an der Oder vom Zugang Uferstraße/Autolackiererei Kar-Lack. Die Grundschülerin hatte an den seit Jahren nutzlos dastehenden Betonresten einer ehemaligen Sitzbank gespielt und bei einem Sturz sich an den herausragenden Schrauben schwere Verletzungen zugezogen. Diese waren so schwerwiegend, dass das Kind mit einem Rettungswagen und Notarzt zur Universitätsklinik Göttingen gebracht wurde.
Auch nach nunmehr mehr als einem Vierteljahr, so der Engel auf der Ratssitzung, ist die Verwaltung untätig geblieben und hat die Gefahrenquelle bisher nicht beseitigt. Bei so viel Ignoranz stellt sich hier die Frage, warum die Allgemeinheit über den „Kommunalen Schadensausgleich“ mit der Bezahlung belastet werden muss.
Mehrfach hat die BI speziell über den zugewachsenen Weg an der Oder in den letzten Jahren berichtet und dazu auch Bilder der gefährlichen Bankfragmente veröffentlicht, zuletzt im August 2016, u.a. bei https://www.myheimat.de/bad-lauterberg-im-harz/pol...

Pressemitteilung der BI Bad Lauterberg vom 1.4.2017

Bild 1 und 2: aufgenommen im August 2016
Bild 3 und 4: aufgenommen am 31.3.2017
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