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Die Region voranbringen

v.l.n.r: Die CDU-Bundestagskandidaten Dr. Roy Kühne und Fritz Güntzler, CDU-Kreisvorsitzende Susanne Mackensen-Eder, CDU-Generalsekretär Ulf Thiele und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Roland Stahl. Die Organisatoren der Sommertour bedankten sich bei den Gästen mit einem Präsentkorb aus hiesiger Produktion der Firma „Schierker Feuerstein“.
 
Zum Sommerfest der CDU waren über 100 Gäste in den Garten der Klinik Muschinsky gekommen.
CDU-Generalsekretär Ulf Thiele auf Sommertour

Bad Lauterberg (bj). Im Rahmen seiner vierzehntägigen traditionellen Sommertour besuchte am 22. Juli 2013 der niedersächsische CDU-Generalsekretär Ulf Thiele auf Einladung des CDU-Kreisverbandes Osterode und des CDU-Stadtverbandes Bad Lauterberg die Kneipp-und Kurstadt Bad Lauterberg. Zweck dieser Tour ist es, so Ulf Thiele, ein detailliertes Bild von den aktuellen Themen im Land zu bekommen. „Nur wer viel im Flächenland Niedersachsen unterwegs ist und sich intensiv mit den Menschen und ihren Themen auseinandersetzt, kann kluge Landespolitik gestalten, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert“, sagte der CDU-Generalsekretär.
Ziel in Bad Lauterberg war zunächst die Odertalsperre und der Wiesenbeker Teich, danach das große Sommerfest der CDU im Garten der Klinik Muschinsky mit weit über 100 interessierten Gästen vom Kreis-und Stadtverband der Partei. Im Mittelpunkt des Besuchsprogramms, welches federführend vom Stadtverbandvorsitzenden Roland Stahl organisiert war, stand der Tourismus, der unter anderem mit ergänzenden Wassersportmöglichkeiten, weiter vorangebracht werden soll.

Motorisierter Wassersport

Gab es einst motorisierten Wassersport und Rundfahrten mit Ausflugsschiffen, so ist heute nur noch der Segel-und Angelsport auf der Odertalsperre erlaubt. Nur wenn man die Odertalsperre, die ja nicht als Trinkwassertalsperre dient, so Roland Stahl, wieder für weitere Wassersportmöglichkeiten touristisch öffnet, wird es langfristig einen Bestand des Campingplatzes des dortigen Restaurants geben. Schon heute fehlt bei diesen Einrichtungen Geld für nötige Investitionen, unter anderem durch die anhaltenden, aber auch nötigen Baumaßnahmen an der Odertalsperre, aber auch durch schlechte Kritiken der Besucher.
Größtes Problem sind hier verschiedene zuständige Ansprechpartner, zum einen die Nationalparkverwaltung nördlich der Bundesstraße, die Straßenbauverwaltung, die fast alle Parkplätze entlang der Odertalsperre zurückgebaut hat, der Forst sowie den Harz-Wasser-Werken für das Gewässer selbst.

Weltkulturerbe und abbruchreifes ehemaliges Hotel

Gewaltige Probleme, so erfuhren die Besucher, gibt es auch rund um den Wiesenbeker Teich. Zum einen sollen Anlieger der Teichstraße ihre vor Jahrzehnten errichten oder im guten Glauben gekauften Häuser abreißen, weil der Bereich nachträglich dem Naturschutz unterstellt wurde, andrerseits haust eine Familie in dem völlig heruntergekommenen Hotel Wiesenbek Teich. Dieses ist für das Kleinod Wiesenbeker Teich, welches zum Unesco-Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserregal“ gehört, ein Schandfleck, um den sich offenbar keine Behörde kümmert. Weitere Probleme erläuterte zudem der Campingparkbetreiber Maik Dombrowski, so konnte er erst vor wenigen Wochen den weiterbetrieb der vielen Jahrzehnten bestehenden Bootsvermietung gerichtlich erzwingen. Zudem wartet er seit langer Zeit auf die Baugenehmigung für eine geplante Wasserskianlage auf dem Gewässer, wodurch weitere Besucher an das geschichtsträchtige Gewässer gezogen werden sollen. Gern würde er auch in weitere Blockhäuser investieren, aber die Zufahrt zu seinem ausgezeichneten „Fünf-Sterne-Campingpark“ lässt durch Schlaglöcher zu wünschen übrig. Keiner, so Maik Dombrowski, fühlt sich zuständig.
CDU-Generalsekretär Ulf Thiele, der von CDU-Bundestagswahlkandidaten Fritz Güntzler (Wahlkreis 53 Göttingen) und Dr. Roy Kühne (Wahlkreises 52 Goslar-Northeim-Osterode) begleitet wurde, zeigte sich überzeugt, dass die kompetenten Kandidaten sich mit ihrer Stimme für eine kluge Wirtschaftspolitik und den Problemen mit des Tourismus im Südharz auseinandersetzen werden. Während derzeit überall im gesamten Harz in die Zukunft des Tourismus investiert werde, so trete man nur im Landkreis Osterode und in Bad Lauterberg auf der Stelle. Die Region nach vorn zu bringen, so Thiele weiter, sei Aufgabe eines Landrates, deshalb halte er es für falsch, diesen Posten nicht wieder zu besetzen.

Fotos: Bernd Jackisch
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