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Bürgerinitiative "Für Osterode"

Gedanken zum Neuen Jahr



Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Die Bürgerinitiative "Für Osterode" bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für die unermüdliche Arbeit im Vorfeld des Bürgerbegehrens. Wir haben gemeinsam viel erlebt und vieles über Politik in unserem Landkreis erfahren. Es hat uns bestürzt zu erleben, mit welchen undemokratischen Mitteln die Befürworter eines Großkreises zu kämpfen bereit waren. Wir haben erlebt, dass unser genehmigter Stand verboten wurde. Wir haben erlebt, dass im Vorfeld der Abstimmung durch die ungünstige Terminwahl versucht wurde, ein echtes Stimmungsbild der Bevölkerung zur Kreisfusion zu verhindern. Wir haben erlebt, dass durch die Nicht- oder Verspätetzustellung von Wahlunterlagen und durch die Nichtöfnnung von Wahllokalen Bürgerinnen und Bürger bei der Stimmabgabe behindert wurden. Wir haben erlebt, wie sich Verwaltungsvertreter, die zur Neutralität verpflichtet wären, polarisierend in die Diskussion einbanden. Wir haben erlebt, dass sich die einzige Lokalzeitung erst auf massiven Druck der Leserschaft zu einer ansatzweisen Berücksichtigung unserer Argumente entschließt. All das scheint im Landkreis Osterode völlig normal? Erschocken stellen wir fest, dass sich solche Vorgänge nicht nur in Bananenrepubliken, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür zu ereignen scheinen!

Wir nehmen ins neue Jahr mit, wie wichtig es war, als Bürgerinitiative zusammenzufinden. Wir sind dankbar für die vielen Menschen, die an eine Zukunft Harz glauben, und bei uns mitarbeiten. Menschen, die sich wie wir fragen, weswegen Göttingen als Hauptprofiteur der Abwanderung junger Erwachsener aus dem Landkreis Osterode ein Interesse daran haben könnte, diese Entwicklung aufzuhalten? Mit welchen Mitteln dies geschehen sollte? Unsere zahllosen Fragen blieben allesamt unbeantwortet. Neue Probleme des Großkreises erreichen uns nahezu täglich. Ein Großkreis wird die Abwanderung junger Erwachsener in die Oberzentren noch verstärken. Wir glauben, dass die Harzer Probleme nur mit einem Partner auf Augenhöhe vernünftig gelöst werden können. Behörden und Verwaltung gehören bürgernah in die Fläche.

Der Bürgerentscheid am 2. Dezember hat ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Bevölkerung des Landkreises Osterode lehnt einen Großkreis mehrheitlich ab. Viele Menschen wünschen sich eine Zusammenarbeit der Landkreise Osterode und Goslar. Von dort kommen Signale für die Wiederaufnahme der Fusionsverhandlungen. Wir wünschen uns, dass 2013 die vom Kreistag abgebrochenen Verhandlungen mit dem Landkreis Goslar wieder aufgenommen und zu einem guten und erfolgreichen Ergebnis geführt werden. Auch bei der Landtagswahl besteht für die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, ihre Fusionspräferenz deutlich zu machen. Die BI "Für Osterode" hat mit ihrem Siegel Parteien ausgezeichnet, die für eine Harzer Lösung eintreten.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir Gesundheit und Glück sowie ein erfolgreiches Neues Jahr!
Ihre BI "Für Osterode"

Dr. Thomas Grammel
Jon Döring
Otto Schönfelder
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