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BI gibt sich mit den ablehnenden Ratsbeschluss nicht zufrieden – Gesundheit aller Kinder, Jugendlichen und Lehrkräfte geht vor!

Die Kellerräume der Grundschule Am Hausberg am 14.01.2015. Über deren mögliche Schimmelsporenbelastung berichtete seinerzeit auch der NDR-Niedersachsen. Foto: BI Bad Lauterberg
Bad Lauterberg. Enttäuscht, aber vielmehr noch entrüstet, zeigt sich die Bürgerinitiative (BI) Bad Lauterberg über den kürzlich mehrheitlich vom Rat der Stadt Bad Lauterberg abgelehnten Beschlussvorschlag der BI, die Kellerräume der Grundschule Am Hausberg gutachterlich auf mögliche Schimmelpilzsporen untersuchen zu lassen. Waren doch vor der Trockenlegung und Einbau einer Lüftungsanlage sowie Renovierung und Umbau der Kellerräume Nässeschäden sichtbar, im Jugendraum wurde Schimmelpilzbefall festgestellt. Der ablehnende Ratsentscheid stößt auf völliges Unverständnis, so BI-Fraktionsvorsitzender Klaus Richard Behling, geht es hier doch um mögliche gesundheitliche Gefahren für die Schulkinder, Besucher der Jugendräume und der Lehrkräfte.
Noch in der Dezember-Sitzung gemeinsamer Ausschüsse des Rates zeigte auch die SPD-Fraktion Interesse eine gutachterliche Stellungnahme in Auftrag zu geben, um möglichen Gerüchten entgegen zu treten. In der letzten Ratssitzung wollte man von diesem Ansinnen offenbar nichts mehr wissen. Wurde wieder einmal mit „gespaltener Zunge“ gesprochen, so die BI-Fraktion?
War doch laut der gutachterlichen Stellungnahme von Anfang 2015 teilweise überhaupt keine Messung möglich, da zuvor die eventuell belasteten Wandbereiche mit einem antifungiziden Mittel behandelt wurden.
Es ist in keinster Weise einzusehen, dass hier möglicherweise Kosten zu Lasten der Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften gespart werden sollen, hingegen andere „Prestige-Objekte“ im Hochbau des städtischen Baumanagements immer teurer und teurer werden. Es geht hier einzig und allein um Gesundheitsprävention. Leider habe eine Mehrheit im Rat dies offensichtlich nicht erkennen wollen, so Behling.
Nach Meinung der BI kann es nicht ein, dass Räumlichkeiten benutzt oder in Betrieb genommen werden, von denen mögliche gesundheitliche Gefahren ausgehen. Erst kürzlich, wie auch in der hiesigen lokalen Presse berichtet, ist es genau aus diesem Grund in einer Schule im Landkreis Wolfenbüttel zu einem Eklat gekommen. Diese Schule musste aufgrund festgestellten Schimmelpilzbefalles vorrübergehend geschlossen werden. Soweit darf es in Bad Lauterberg nicht kommen. Und hier geht es eben nicht nur um die sicherlich eher subjektiv zu bewertenden Feststellungen von moderigem oder muffigem Geruch bei der Einweihung des Jugendraumes im Keller der Grundschule vor einigen Wochen. Zu überprüfen sei außerdem auch der Brandschutz, welcher laut Feststellung der gutachterlichen Stellungnahme von Anfang 2015 ebenfalls Mängel aufwies.
Inzwischen gibt es auch von weiteren fachkundig versierten Personen Aussagen zu der Materie. Die BI wird der Sache, im Sinne der Sorge und Vorsorge für alle in den Kellerräumen der Grundschule Anwesenden weiter nachgehen, teilen die Mitglieder der BI Fraktion, Klaus Richard Behling, Rainer Eckstein und Bernd Jackisch mit.

Pressemitteilung der BI Bad Lauterberg vom 27.2.2017
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