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Auf den Spuren von "Friederike"

Ein Erinnerungsfoto an den Ausflug zum Oberharz. Auf dem Bild Bewohner Michael Wagner. Foto: Springborn-Aschoff
Bad Lauterberg: Kursana Domizil | Bad Lauterberg. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich Ende vergangener Woche einige Bewohnerinnen und Bewohner des Kursana Domizils Bad Lauterberg auf in den Oberharz. Im Bus ging es vom Haus Lukas aus in Richtung St. Andreasberg bis zum Altenauer Ortsteil Torfhaus und wieder zurück. So schön der Ausflug auch war, betroffen machte alle der Anblick der riesigen Schäden nach dem Sturmtief „Friederike“, das im Januar über den Hochharz zog. Ob am Dammgraben bei Altenau oder an der Straße hoch zum Torfhaus - überall wurden ganze Waldabschnitte einfach umgelegt. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass „Friederike“ innerhalb weniger Stunden soviel Bäume „gefällt“ hat wie in einem Jahr geschlagen werden. Bewohnerin Anneliese Bockelmann war geradezu entsetzt: „Einen derartig großen Windbruch habe ich noch nie gesehen, das ist ja Wahnsinn. Hoffentlich können die Forstarbeiter alle umgestürzten Bäume aus dem Wald holen und entsprechend verwerten.“
Während der Fahrt kam es angesichts dieser Bilder zu regen Diskussionen. „Der Klimawandel spielt da sicher eine große Rolle. Natürlich gab es auch früher schon Stürme, die Bäume entwurzelten. Aber doch nicht in einem solchen Ausmaß!“ So Manfred Könning, für den die Fahrt gleichzeitig eine Tour in seinen Geburtsort St. Andreasberg war.
Für Bewohnerin Hannelore Wagner war der Oberharz sogar absolutes Neuland. „Ich war noch nie hier oben im Harz, die Landschaft ist einfach wunderschön. Dass ich das mit meinen 77 Jahren noch erleben darf. Die strahlende Sonne und der Schnee - eine tolle Überraschung für mich.“
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